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Ich dachte, ich fange mal ganz vorne an. Sonst wird das zu wüst, wenn ich irgendwas über Invasionsarrays und Thincerts und Decoys und wasweißich erzähle.

Ich fange auch ganz GANZ vorne an, nämlich bei der Zelle. Eine Zelle hat eine Membran, die alles wichtige umschließt. In der Zelle sind ganz viele kleine Proteine, einige können sogar chemische Reaktionen beschleunigen (”katalysieren”) und heißen darum Enzyme.
Und in der Zelle ist der Zellkern, das ist quasi das Allerheiligste. Da drin ist die one-and-only DNA! *tärräää* Das was in der DNA steht ist in jeder Zelle gleich. Trotzdem haben wir ganz viele verschiedene Zellen die auch alle genau wissen, was sie machen müssen, damit der Körper funktoniert. Teilweise ist schon verstanden, dass die DNA modifiziert sein kann, so dass einige Stellen gelesen werden können und andere nicht (man hat quasi Seiten mit Eselsohren versehen und andere zusammengeklebt). Den Rest des Beitrags lesen »

Krebsgenome und so

Verfasst von Silberblut in Wissenschaftliches

Wer sich fragt, was genau ich an der Uni treibe, der sollte mal den Artikel:
Personalisierte Medizin
bei Spiegel-Online lesen. Also, zumindest sowas in die Richtung treibe ich hier.

Bei bestimmten Darmkrebs- und auch Brustkrebsarten wird übrigens schon lange vorher ein Test auf ein bestimmtes, verändertes Gen gemacht. Wenn das vorhanden ist, wirken bestimmte Medikamente nicht. Da die zu teuer sind, um sie einfach so zu geben, wird eben vorher getestet, ob die bei dem Patienten überhaupt wirken können.

Wenn jemand mehr darüber wissen will, kann er sich mal das Video auf der Seite von K-ras angucken.

Ich würde ja gerne mehr darüber schreiben, aber ich bin mir nicht ganz im klaren wie. Viele würde vermutlich die Entwicklung von neuen Medikamenten interessieren, aber da kommt es oft vor, dass etwas im Labor super funktioniert und im Patienten gar nicht… oder zu gut und der Patient stirbt. Und mit den ganzen Assays (”Versuchsmethoden”) kann hier vermutlich niemand was anfangen.

Ich habe ja zur Zeit “Tumorpharmakologie” belegt. Zum einen sind Tumore biochemisch ein bisschen mit chronischen Entzündungen vergleichbar und die Krebstherapie umfasst eben auch Schmerztherapie. Da wir über das Nervensystem und Morphine etc. schon im 3. Semester was gehört haben, ging es diese Woche in der Vorlesung zum Thema Antiphlogistika (=Entzündungshemmer) um die bekannten Schmerzmittel wie z.B. Aspirin, Ibuprofen und Paracetamol.

Um die Wirkungsweise dieser Medikamente erklären zu können, muss ich erstmal vorne Anfangen. Nämlich bei Entzündungen, was sie machen und warum sie weh tun. Den Rest des Beitrags lesen »

So, nachdem ich jetzt alle 4 Bände gelesen habe und gar nicht drüber nachdenken möchte wie “realistisch” (*hüstel*) grade der 4. Band ist kann ich auch endlich mal meine Meinung zu den Biologie-Kenntnissen von Stephenie Meyer loswerden.
Ein Wort: FURCHTBAR!

Ich finde es eigentlich gut, wenn ein Autor versucht, fantastische Ereignisse aus seinen Geschichten real erscheinen zu lassen. Vampirismus wird ja oft als Krankheit, präziser sogar als Virus erklärt. Das finde ich gut, denn die Legenden gründen sich unter anderem ja auf Tollwut, die gerne von Fledermäusen übertragen wird… Ich meine mal gelesen zu haben, dass es zu Lebzeiten von Vlad III. Tepes Draculea sowas wie eine Tollwutepidemie in Rumänien gab. Den Rest des Beitrags lesen »

WIE WAHR!

Abgesehen davon, dass man echt nur für die Klausuren lernt, behält man nur die Hälfte oder eher ein Viertel von dem, was man lernt… und das Studieren kotzt einen mehr und mehr an..

Schau mal DA!

Ich habe hier schnell noch ein paar Vererbungsspielchen:

Schmecker oder Nicht-Schmecker?!
Es geht um das schmecken eines Bitterstoffes (Phenylthioharnstoff)… einige mögen das in der Schule getestet haben. Ich hab keine Ahnung, woran man das erkennt, wenn man grade kein PTH zur Hand hat. Ich weiß es bei mir auch nicht, aber das “Schmecken können” wird dominant vererbt.

Ist glaube ich ähnlich wie mit dem Riechen von Blausäure/Cyanwasserstoff. Kann auch nicht jeder… Den Rest des Beitrags lesen »

Ich schreibe ja Freitag eine Klausur.
“Normale und pathologische Variabilität der Genomorganisation”. Klingt ziemlich k.l.u.k, oder? Macht auch sehr viel Spaß ;-)

Eigentlich wollte ich euch daher was über diverse Syndrome und genetische Krankheiten und so tolle Sachen erzählen. Ich habe für mich beschlossen, dass ich das mal beruflich machen will. Also, Chromosomenanalysen, prä- und postnatale Diagnostik… Total spannend!
Meine Chromosomen sind übrigens soweit in Ordnung… ^^

Aber irgendwie ist das doch etwas viel und kompliziert, glaube ich. Daher gibts nur n paar Erbgangspielereien: Den Rest des Beitrags lesen »

Eigentlich wollte ich die Embryonalentwicklung der Leber aus dem Hepato-Pankreatishen Ring nachlesen. Doch stattdessen habe ich beim googeln einen unheimlich unheimlichen und auch interessanten Artikel gefunden.

Da steht, dass in der Leber einer Frau ein lebender Embryo gefunden wurde. Dieser wurde allerdings operativ entfernt.

Bei einem anderen Fall ist eine 20jährige Schwangere ins Krankenhaus, weil die Leberwerte erhöht waren. Komischerweise war die Gebärmutter leer, dafür war das Baby in der Leber. Es hat gelebt, es wurde ein Kaiserschnitt gemacht und Mutter und Tochter sind wohl auf. Den Rest des Beitrags lesen »