Also beschleunigte er seine Schritte. Die Hecke neben ihm wurde lichter, schließlich standen auf der anderen Seite des Zauns nur einzelne Bäume. Er sah den Kirchgarten, und festlich gekleidete Menschen die vor dem Portal der Kirche standen. Scheinbar war die Trauung grade zuende. Er machte einen Mann mit Zylinder zwischen den Menschen aus, wohl der Bräutigam.

Ob der seine Frau wohl so liebte wie er Iris?, schoss es ihm durch den Kopf. Bei dem Gedanken bleib er erschrocken stehen, schüttelte den Kopf und somit diesen Gedanken ab. Langsam ging er auf das schmiedeeiserne Tor zu. Es war geschlossen, aber einige Meter weiter gab es noch ein kleineres, durch welches sich noch einige verspätete Gäste stahlen, um dem Brautpaar zu gratulieren. Den Rest des Beitrags lesen »

Es war ein schöner, sonniger Sonntag im August. Der Himmel war strahlend blau, keine Wolke war zu sehen. In den Gärten blühten Blumen. Ein wirklich schöner Tag.

Doch er nahm das alles kaum wahr.

Wie so oft in den letzten Wochen streifte er gedankenverloren durch die Straßen der Stadt, in der Hoffnung sie zu finden. Sie wiederzusehen. Ihr einfach endlich sagen zu können, was ihm schon so lange im Kopf rumschwirrte. Seit jenem Tag im Juni, als er sie am Pier getroffen hatte…

In Gedanken war er wieder dort, an jedem Tag. Neu in der Stadt, schlecht gelaunt weil man ausgerechnet ihn losgeschickt hatte, um über die neue Seebrücke zu berichten. Hallo?! Er hatte zuletzt für die Times geschrieben! Und jetzt sollte er über ein paar Holzplanken am Strand schreiben? Immer das gleiche, wenn man irgendwo neu Anfing… Aber er hatte es an der Ostküste einfach nicht ausgehalten. Den Rest des Beitrags lesen »

Da mein Bruder Uli schon so treffend über den Film der letzten Sneak gebloggt hat, lasse ich euch jetzt einfach mal an meinem letzten literarischen Abenteuer teilhaben.

Ich habe diese Woche “Feuchtgebiete” von Charlotte Roche gelesen. Das so viel diskutierte (Skandal?)Buch über ein 18-jähriges Mädchen namens Helen, dass nach einer “missglückten Intimsasur” (wie es auf dem Klappentext steht) im Krankenhaus landet und über Dinge nachdenkt, die eben die “Feuchtgebiete” des menschlichen Körpers betreffen.

Wer denkt, es geht nur um Sex - hat sich getäuscht. Wer denkt, es geht nur um Ekelzeug - hat sich getäuscht. Denn neben den Anekdoten aus Helens Leben zu Sperma, Smegma, Kacke und Blut erfährt man noch einiges über ihre verkorkste, kaputte Familie, die sie trotzdem irgendwie wieder zusammenbringen will… Den Rest des Beitrags lesen »

Wir hatten - wie wohl jeder mal - irgendwann in der 9. oder 10. Klasse das Thema Gedichte im Unterricht. Und natürlich wurden wir auch mit Johann Wolfgang von Goethe bekannt gemacht, oder besser mit seinen Werken.

Eines schönen Tages sollten wir dann ein Gedicht weiterschreiben. Wir hatten die ersten beiden Strophen - wie es weiter geht, war ganz uns selbst überlassen. Das Original heißt “Willkommen und Abschied”, das und den Autor haben wir allerdings erst hinterher erfahren. Die ersten 2 Strophen sind Goethe, die letzten beiden sind von mir.

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Dieses Gedicht ist recht alt, wie man sieht. Ich war damals zarte 15… Damals hat mir das Gedichte schreiben sehr geholfen und ich dachte mir, es ist mal an der Zeit was davon mit der Welt zu teilen.

So haben es all die großen Dichter und Denker ja schließlich auch gemacht. Man denke an Kafka, der in seinen Geschichten alles mögliche verarbeitet hat… Oder an die Gedichte von Erich Fried! ;-)

Bei Gefallen dürft ihr gerne n Kommentar drunter setzen…

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Ich dachte mir, ich packe auch mal was von den Gefühlsduseligen, privaten Gedichten aus…

Kein Titel, weil finde keinen. Braucht auch keinen.

Das Gedicht spricht für sich selbst… -_-

(und ihr dürft gerne Kommentieren, nur ums noch mal zu erwähnen…)

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Tja, dieses Gedicht spiegelt wohl wieder, was wir uns alle in diesen saukalten Märztagen wünschen.. Frühling, Sonne, Blumen… warm! Naja, hoffentlich lässt der liebe Lenz nicht lange auf sich warten… Sonst werden hier noch alle depressiv ;-)

Um euch die Zeit des Warten zu verkürzen und den Vorgeschmack auf die warmen Tage zu wecken also, dieses ebenfalls steinalte Gedicht!

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Tja, ich dachte mir ich fange mal an, einige meiner alten Gedichte online zu stellen, vielleicht ist ja Interesse vorhanden. ;-)

Dieses hier ist eine Lobpreisung an einen meiner liebsten Buchcharaktere. An das Wertier Bröckchen (das ist die Koseform von Kotzbrocken), was früher mal mein Nickname im Hohlbein-Forum war. Bröckchen ist tagsüber schön wie der Tag, und nachts eben hässlich wie die Nacht. Den Namen hat es gekriegt, weil die Hauptperson des Buches Bröckchen nachts zum ersten mal gesehen hat..

Das Buch, dem Bröckchen entschlüpft ist, heißt “Märchenmonds Kinder” und es ist nicht nur mein erstes eigenes Hohlbeinbuch gewesen, es steht auch handsigniert mit Widmung in meinem Regal!

Enjoy.. Den Rest des Beitrags lesen »