Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!

 

Auf dem Weg zum Spielfeld schauten viele uns hinterher und wunderten sich vermutlich, wer denn der unbekannte Schöne an meiner Seite war. Cahal war groß, durchtrainiert, hatte einen langen Schwarzen Pferdeschwanz und himmelblaue Augen. Die heilenden Kratzer und Blutergüsse machten ihn wohl zusätzlich zu einer ziemlich verwegenen Erscheinung.

Wenn ich mit meinen Brüder unterwegs war, meinte meine Mutter immer stolz, wir seien wirklich eine überdurchschnittlich gutaussehende Familie. Das Veelablut schlug auch bei Rango und Cahal durch. Den Rest des Beitrags lesen »


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Ich küsste ihn, denn das war der einzige Trost für mich. Seine weichen Lippen zu schmecken, seine Hände an meinem Hals und meinem Gesicht zu spüren… Zu wissen, dass er da war, und dass das alles real war. Es war November, in etwa einem Monat würden die Weihnachtsferien beginnen und ich wusste nicht, ob ich Draco danach jemals wiedersehen würde. Ihm war das genau so bewusst. Mich beschlich die Angst, dass er in größerer Gefahr war, als er zugeben wollte. Ich wusste ja, dass sein Vater im Sommer in der Mysteriumsabteilung des Ministeriums irgendeinen Auftrag des Dunklen Lords verbockt hatte. Und ich wusste, dass dieser nicht für seine Gnade gegenüber den Todessern bekannt war. Ich hoffte, dass Draco nicht für die Fehler seines Vaters büßen sollte. Das war meine größte Angst.

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Er legte den Finger an die Lippen.

„Warte, bis sie wirklich weg ist“, flüsterte er und sah sich um, „Komm, schnell!“ Er ging zur Wand… und öffnete die Tür zum Raum der Wünsche! Schnell huschte ich hinter ihm durch den Türspalt.

Kaum fiel die Tür ins Schloss, umarmte Draco mich zärtlich.

„Komm, setz dich“, sagte er freundlich und deutete auf das große schwarz Sofa. Doch dieses mal war nicht alles schwarz. Die Kissen und Decken auf dem Sofa waren violett und grün. Ein Farbtupfer, fast wie ein Hoffnungsschimmer.

 

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Da ich unter der Woche jede freie Minute bei Cahal verbrachte, war ich Abends mit einem Berg von Hausaufgaben beschäftigt, auch Draco schien viel zu tun zu haben. Wir versuchten jeden Abend einige Worte über das Pergament zu wechseln, aber da ich den Schlafsaal mit vier anderen Mädchen teilte, war das nicht ganz so einfach.

Auch am Wochenenden hatten wir nur eine kleine Gelegenheit uns zu sehen. Wir trafen uns eine halbe Stunde vor dem Frühstück in der Bibliothek, doch für mehr als ein paar Worte, eine lange Umarmung und einen flüchtigen Kuss war keine Zeit. Und jemand hätte uns sehen können…

Denn neben den vielen Hausaufgaben kamen meine Freunde dazu, die mich nicht mehr allein durch das Schloss gehen ließen. Vermutlich hatte Roger ihnen erzählt, dass Draco es auf mich abgesehen hatte. In der zweiten Woche nach dem Angriff auf Cahal war es nicht besser. Den Rest des Beitrags lesen »

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 Endlich geschah das, vor dem ich solche Angst hatte und wonach ich mich gleichzeitig so gesehnt hatte. Ein wohliges, warmes Kribbeln breitete sich langsam von meinem Herzen im ganzen Körper aus. Warm, wohlig, langsam, liebevoll, zärtlich und schüchtern küssten wir uns.

Draco und Kaida, die sich früher so verabscheuten. Der, den ich am wenigsten gemochte hatte, erwies sich an diesem Tag endgültig als wundervollster Mensch im Schloss. So was habe ich in meinem ganzen Leben noch nicht gefühlt. Mein Herz schlug so schell als wollte es meinen Brustkorb sprengen. Die Zeit schien still zu stehen, doch die Welt drehte sich nur um uns.

Jetzt war ich mir sicher, dass es richtig war. Diesen Kuss würde ich niemals vergessen.

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 „Branwen und Jodokus wurden angegriffen, kurz nachdem mein Bruder aufgebrochen ist. Du weißt ja wie talentiert er ist. Snape schwärmt jetzt noch. Das war alles geplant“, stelle ich fest.

Das war mir vorher noch gar nicht aufgefallen!

„Wenn mir jemals ein Todesser über den Weg laufen sollte, töte ich ihn!“, sagte ich entschlossen. Draco zuckte zusammen.

„Es tut mir wirklich leid, was geschehen ist. Hätte ich davon gewusst, ich hätte dich gewarnt. Wirklich!“, beteuerte Draco, „ER bringt nur Verderben über die Menschen. Und Angst.“ Den Rest des Beitrags lesen »

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Das war genug.

Ich drehte mich auf der Stelle um und ging auf sie zu.

„ICH-BIN-STOLZ-AUF-MEINE-BRÜDER-DU-BLÖDE-KUH!“, rief ich wütend und bevor sie reagieren konnte schlug ich ihr mit der Faust ins Gesicht. Pansy kippte nach hinten, Millicent Bulstrode konnte sie grade noch auffangen. Die umstehenden Mädchen guckten nur entsetzt oder liefen davon. Keine wollte Pansy helfen. „Also pass auf was du sagst, Schlange“, zischte ich, machte kehrt und ging weiter zum Ravenclaw-Turm.

Zwar rief sie mir noch irgendwas hinterher, aber ich hörte nicht was. Wieder liefen mir heiße Tränen über mein Gesicht.

Im Gemeinschaftsraum versucht ich, unauffällig zum Schlafsaal zu kommen, doch ich stolperte über eine Teppichkante und stürzte. Jemand reichte mir eine Hand, ich nahm sich und ließ mir aufhelfen. Es war Roger. Er lächelte mich schüchtern an.

„Ich habe gehört was passiert ist. Wenn du mal jemanden brauchst, zum Zuhören oder so, dann sag einfach bescheid“, sagte er freundlich.

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„Kaida, Professor Flitwick ist da! Er will dringend mit dir sprechen!“

Als ich die Augen aufschlug sah ich Cho Chang. Die anderen waren wie ich noch am Schlafen. „Kaida, es scheint wirklich wichtig zu sein!“, Cho rüttelte an meinen Schultern.

„Jaaa, ich komme schon…“, murmelte ich verschlafen und krabbelte verschlafen aus dem Bett.

Cho hielt mir fuchtelnd meinen Kimono-Morgenmantel entgegen und schob mich zur Tür. Auf der Treppe runter zum Gemeinschaftsraum wäre ich beinahe gestolpert, unten stand Professor Flitwick und spielte nervös mit seinem Zuberstab. Als er mich sah steckte er den Stab weg und ging auf mich zu. Den Rest des Beitrags lesen »