Also, es ist kein wirklicher Neujahrsvorsatz gesünder zu leben. Eigentlich habe ich die “Idee” schon länger. Wenn ich hier so sitze und Schoki und Chips beim lernen Futter oder 3 Tage in Folge nur YumYum-Suppen zu Mittag esse, weil es einfach an Zeit und Lust fehlt was anständiges zu kochen, dann bin ich irgendwie nich so froh. Meinen Fleischkonsum habe ich in den letzten Monaten schon sehr runter geschraubt. Statt Wurst gibt es Käse und Fleisch wird nur noch gekauft, wenn Herr Vakilando kommt. Wenn möglich Bio, weil Massentierhandlung einfach echt scheiße ist.
Dabei bin ich trotzdem genervt von milinanten Vegetariern und Veganern, die gern die ganze Welt bekehren möchten und permanent mit stolz geschwellter Brust nach außen tragen, wie super ökologisch korrekt sie sind… Ich kann und möchte weder ganz vegetarisch und noch weniger ganz vegan leben. Aber trotzdem möchte ich gesünder und vor allem bewusster essen. Und nicht so viel Junkfood…
Mehr zufällig bin ich darauf gestoßen, dass es sogar einige “Irre” gibt, die sich nur von Rohkost ernähren. “Irre” sei hierbei aber liebevoll gemeint, weil ich davor unheimlich Respekt habe! Dazu gehört viel Disziplin und Willensstärke. Die habe ich so nicht… Dazu sind YumYum-Suppen viel zu praktisch
Besonders ansprechend finde ich Wurzelwebers Blog. Dort geht es eben nicht nur um rohkost und eben nicht darum, wie super das ist roh zu leben und wie TOLL man deswegen ist. Und wie schlecht alle anderen Menschen sind, jaja! Miri schreibt unheimlich nett, es gibt Anregungen, Gedanken und Rezepte zum Thema Rohkost. Aber eben auch schöne Fotos und privates von ihrem kleinen Hof. Die meisten anderen Veganen- oder Rohkostblogs mache ich gleich wieder zu, weil es voll militanter Polemik steckt…
Aber Miri hat mich inspiriert, mal umzudenken und auch wirklich anzufangen, etwas zu ändern. Für mich gibt es jetzt weniger tierische Produkte, mehr frisches Obst und Gemüse, weniger Kohlenhydrate… und als Alternative zur Schoki öfter mal Nüsse oder Trockenobst. Und ich muss sagen: Vanille-Reismilch ist echt super lecker! Ich trinke jeden morgen ein Glas, für richtiges Frühstück habe (und nehme ich mir) keine Zeit… Und wenn ich dann doch mal irgendwelche Frühstücksflocken mit Milch esse, dann denke ich mir “super, Weißmehl mit extra viel Zucker”. Es macht satt, aber gesund ist es eher nicht… Wie war das, die Verpackung hat mehr Vitamine als die Cornflakes? Das stimmt zwar nicht, aber viele Frühstücksflocken bestehen zu einem Drittel (!!!!) aus Zucker. Schlimm genug. Dann doch lieber Haferflocken mit Obststückchen…
Heute hatte ich das erste mal Bewusst einen veganen Tag. Zum Frühstück gabs Reismilch (vanille) und einen Apfel, zum Mittag eine scharfe Tofu-Möhre-Paprika-Frühlingszwiebel-Pfanne und zum Abendessen Feldsalat mit Himbeeren und 1/4 fein gehackte Zwiebel, dazu Möhren und den rest Paprika von heut Mittag… Gut, zwischendrin gabs Kekse beim lernen und da war bestimmt Ei drin. Aber ich find das schonmal echt nicht schlecht
Und ich meine, Kekse sind ja nu wirklich ein Grundnahrungsmittel!
Der Plan ist übrigens, die bald anstehende Fastenzeit vollkommen Fleischlos zu überstehen, die ersten 2-3 Wochen eventuell eine “Crazy Sexy Detox“-Kur einzulegen. Aber aufgrund meines nicht grade hohen Gewichts und totaler Neuheit meinerseits auf dem Rohkostgebiet möchte ich eben vorher einiges ausprobieren und austesten. (Heil)-Fasten-Kuren sind für mich ein Ding der Unmöglichkeit, da ich ohne genug Futter auch schon mal innerhalb von 3 Tagen 3 kg abnehme. Würde ich das länger machen, könnte man mich vermutlich einliefern… Ich brauche Zucker und Kalorien. Das ich mir die Fastenzeit ausgesucht habe, hat weder religiöse noch ethische Gründe, ich brauch einfach nur einen festen Zeitraum, damit ich das auch durchhalte
Diese “Crazy Sexy”-Bewegung um Chris Karr ist mir eigentlich ein bisschen suspekt. Und die meisten Leute, die ihr so “folgen” haben – in meinen Augen – doch irgendwie einen an der Waffel. Ich kann einfach viele Grunde für Rohkost und Veganismus schlicht und ergreifend wissenschaftlich nicht nachvollziehen. Dafür habe ich einfach das falsche Studienfach
Vieles klingt einfach nach halbgaren spekulationen von Leuten, die sich nie tiefgehend und objektiv mit dem Stoffwechsel und der Biochemie des Menschen und auch mit Krebs beschäftigt haben (Ich bin auf Bücher gestoßen, die ich als fahrlässige Tötung von Krebspatienten bezeichnen würde).
Deswegen möchte ich euch noch ein etwas kritischeres Blog empfehlen: so-wie-als-ob macht auch eine Detox-Kur! Viel Rohkost und gesunde Ernährung, aber keine Esoterik oder Polemik. Es angenehmes Blog, weil die Betreiberin das ganze für ihre Gesundheit und ihr Wohlbefinden durchzieht, so scheint es mir. Danke dafür
Ich werde jetzt erstmal in meinem Kochbuch lesen. Und dann meiner veganen Nachbarin eine E-Mail schreiben. Und dann vielleicht doch noch etwas Vollmilchschokolade essen…

Deiner auch?
^^ Unsere Geocaching-Statistik
find ich prinzipiell gut – vor allem aber auch, dass man sich eben gesund/vegetarisch/vegan ernähren kann, ohne das man gleich ein militanter vollspacken sein muss ^^
ich esse allerdings viel zu gerne fleisch, als das ich darauf verzichten könnte…was ich allerdings schon seit ein paar monaten durchziehe ist auf den donald mäc oder den boulettenkönig zu verzichten und junkfood allgemein nur noch selten auf den tisch zu bringen. und wenn gekocht wird – auch und gerade mit herrn newargh zusammen – verzichten wir auf fertigwürzer/magg*tüten und ähnliches. dafür habe ich jetzt schon ein stattliches gewürzregal. außerdem hat meine ma nen eigenen kräutergarten *sabber* naja – und ich versuche auch mehr obst zu essen und gebe mir (fast) jeden tag meine dosis buttermilch ^^
Ganz auf Fleisch verzichten kann ich auch nicht.
Heute gibts Wurstebrei (ich glaub das kennt man nur in OWL) und morgen Schweinegeschnetzeltes aus dem Wok
Und die Steaks von Vakilando möchte ich nie mehr missen.. *sabber*
Soviel zum Thema Vorsätze.
Ich sehe das auch eher als Selbstexperiment an. Ich möchte zum einen was für mich tun und zum anderen schauen, ob ich sowas durchhalte.
Ich glaub Wochenendveganer trifft das gut
musste eben mal nach wurstbrei googel befragen…hmmm – kenne ich echt nicht. hört sich “gefährlich” an, schmeckt aber bestimmt ganz gut. würde ich auf jeden fall probieren. muss mal hier an der fleischtheke kucken, ob es sowas beim metzger gibt…
steaks…*mitsabber* hab ich einen hunger…
Also, nachdem ich gegoogelt hab find ich Wurstebrei ein bisschen ekelig Oo
Vielleicht mache ich Fotos und blogge mal.
Das ist so ein Essen aus meiner Kindheit, das gibts immer mit Kartoffeln und Rote Beete Salat… Und es ist SO lecker
Meins wäre es auf Dauer nicht, aber Dir viel Erfolg dabei ^^
Nichtmilitantes Veganertum finde ich allerdings eine tolle Sache. Ich wurde ja letztes Semester permanent bedrängt mit Veganertum und das kann einem irgendwann ganz schön auf die Nerven gehen.
Ich weiß was du meinst, bei manchen kommt nur rüber “ach, fleisch essen ist ja so böse und ungesund, deshalb esse ich ja nur Gemüse, weil ich nicht zu den bösen intoleranten Menschen gehören möchte…”
Ich persönlich esse Fleisch, aber ich achte (wie auch bei den anderen Lebensmitteln) auf eine gute Qualität, und das beinhaltet für mich auch die Aufzucht des Tieres. Ich finde es immer sehr gut wenn die regionalen landwirtschaftlichen Betriebe gefördert werden! Abgesehen davon, hab ich immer sehr zwiespältige Gefühlen bei allen Lebensmitteln, die zu viele industrielle Abläufe hinter sich haben.
Ja, ich bin auch sehr pro regionale Landwirtschaft. Und Fleisch kaufe ich am liebsten im Bioladen… Geht natürlich nicht immer, vor allem nicht mit dem Geld was man als Student so hat (ich glaube 80-90% der Studis, die nicht mehr bei den Eltern wohnen, leben unter der “offiziellen” Armutsgrenze..)
Ich hab übrigens die Erfahrung gemacht, dass das Interesse oft von alleine kommt, wenn man nicht zwanghaft versucht, Menschen von irgendwas (z.B. Veganismus) zu überzeugen.
ja, die sache mit dem budget, kann ich gut nachvollziehen… einer der gründe warum ich selbst selten fleisch oder fisch kaufe…
– habe ich mich in den letzten tage auf rohkost-blogs umgesehen, und einiges davon kann man durchaus gut in die eigene ernährungsplanung aufnehmen. ich würde würde so einen radikalen ernährungsstil nie praktizieren, aber es animiert mich wieder mehr (rohes) obst und gemüse in meinen alltag zu integrieren!
aber ich muss noch sagen – angeregt durch deinen post
Ja, das ist mir auch aufgefallen
Ich kaufe irgendwie mehr frisches Obst und Gemüse… und plötzlich werden meine Möhren alle, ohne das die letzten verschimmeln.. (leider passiert mir das hin und wieder, daher kaufe ich nur selten Möhren)
hahaha
ja das kenn ich leider… Ein grund warum ich gerne bei meinem türken ums eck einkaufe, da kriegt man gemüse und obst noch in stückzahl… Und nicht so riesen mengen wie im supermarkt… Ist leider zuviel, so ein 2 kg sack für einen 1-2 personen haushalt