Also, mein erster Lush-Einkauf ist jetzt 4 Wochen her und seit dem ist bei mir als Shampoo Karma Komba und als Conditioner (Neudeutsch für “Spülung”) Jungle im Einsatz. Beides sind fest Produkte, also quasi so wie Seife.
Ich bin ja auch eigentlich “nur” zu Lush gefahren, um mir ein neues Shampoo zu kaufen, aber ich bin jetzt leider auch von den anderen Sachen sehr (!) begeistert. Also als Warnung vorab: Lush kann ungefähr genau so abhängig machen wie Crack. Nur mit dem angenehmen Nebeneffekt, dass man statt total abgewrackt ziemlich hübsch und gepflegt aussieht.

Besuche dort sind nur mit ausreichend Diziplin oder finanziellem Polster ratsam.

Also, zu Karma Komba.
Das Ding ist etwa so groß wie ein Eishockeypuk, grasgrün und riecht nach Patchouli. Konsistenz ist wie Seife. Die Anwendung ist trotzdem einfach, man macht einfach die Haare nass und reibt mit dem Puk ein paar mal über den Kopf, dann merkt man schon so eine seifig-ölige Schicht. Die kann man dann ganz toll aufschäumen und die Haare waschen, bis sie quietschen (das tun sie, wenn sie sauber sind). Ausspülen, fertig.
Der Duft ist ganz toll, wenn man Patchouli mag.

Danach wende ich im unteren Drittel meiner Mähne noch Jungle an.
Anfangs habe ich hier wie in der “Anleitung” beschrieben den ganzen Barren ein paar mal über die Haare gerieben. Es fühlt sich an, als wäre nix vom Produkt in den Haaren, ist aber trotzdem. Da ich das aber schwer einschätzen konnte, habe ich ein Stück vom Barren abgeschnitten und in einem kleinen Tuppertopf mit Wasser zu einer Creme gerührt. Davon verteile ich jetzt was in den Spitzen, massiere sie ein und spüle den Kram wieder aus.

Fazit nach 4 Wochen gebrauch:
Meine Haare sind TOLL. Sie sind fluffig, sie glänzen schön und vor allem sind sie in den Spitzen nicht mehr so super trocken. Jungle hat eine ganz tolle Pflegewirkung und ich war schon lang nicht mehr so zufrieden mit meinen Haaren!

Nach dem Waschen lassen sich die Haare super gut kämmen und sie fetten (wenn auch nur ein bisschen) weniger schnell nach. Meist muss ich am 3. Tag wieder waschen.
Die Haare sind schön weich, aber nicht ZU weich. Sie liegen auch nicht so platt wie nach der Essig-Spülung (damit habe ich aufgehört), sondern sind griffig und haben Volumen, ohne dass es struppig oder strohig aussieht.
(Ich habe mal ein Volumenshampoo von Nivea benutzt, danach sah ich aus, als hätte ich in eine Steckdose gepackt…)

Herr Vakilando hat die beiden auch ausprobiert, aber bei ihm wurden die Haare nach der ersten Anwendung “komisch” und irgendwie trocken. Ob es daran liegt, dass er sonst Shampoo und Spülung mit Silikonen benutzt (habe ich ja schon länger nicht mehr) oder dass Männerhaare anders sind… Keine Ahnung.
Meine Haare brauchten auch eine kleine “Eingewöhnungsphase” und sind erst nach ca. anderhalb Wochen deutlich schöner geworden. Vorher waren sie einfach “normal”.



4 Kommentare zu “LUSH-Test: Karma Komba und Jungle”

  1. Mem said:

    Omg, fix mich nicht an. *Zeichen gegen bösen Blick mach* *g*

    Ich bin glücklicherweise derzeit sehr zufrieden mit dem von Dir empfohlenen Alverde-Granatapfelzeug. \o/
    Insofern ist die Anfixgefahr recht gering. *g*

    Klingt aber ziemlich ziemlich klasse. oO

  2. Silberblut said:

    Jaaa, Alverde Granatapfel ist auch klasse.
    Fang gar nicht erst mit Lush an, wenn du kannst!

    Ich bin SO froh, dass ich zur Zeit nicht nach Frankfurt komme und dass ich zum online-bestellen zu geizig bin (Versandkosten).

  3. nosupermom said:

    Vielleicht sollte ich Lush-Shampoos noch eine Chance geben, nachdem ich jetzt auch keine Silikon-Shampoos mehr benutze. Vorher hatte ich nämlich nach dem Lush-Einsatz auch “doofe” Haare!

  4. Silberblut said:

    Also, das ist zumindest im Forum die gängige Erklärung für “komische Haare” durch Lush.
    Viele ziehen das dann aber auch 2-3 Wochen durch mit Lush und Silikonfrei und danach werden die Haare auch besser…
    *schulterzuck*
    Keine Ahnung, woran das liegt…

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