Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute

?Nun, ich denke es wird kein leichter Schritt. Aber es ist für niemanden leicht, die geliebte Heimat und geliebte Menschen zu verlassen. Ihre Freunde baten mich auch, Sie bleiben zu lassen…?, Dumbledore seufzte, doch dann lächelte er, ?Ich bin mir sicher, es wird eine großartige Erfahrung für Sie, Ihre Ausbildung im Ausland zu beenden. Ihr Vater berichtete mir auch etwas, von einem Pflegetier auf der Farm ihres Onkels…?

Mir fiel fast die Kinnlade herunter. Pflegetier? Onkel? Der züchtet DRACHEN!

?Meinen Sie damit, dort erwartet mich ein eigener… ein echter….??

?Ja, auf Sie wartet ein Drache. Nun, er ist nicht geschlüpft, Sie sollen ihn von klein an aufziehen.? ? Deswegen haben meine Eltern mir das Buch geschenkt!! ? ?In Japan sind diese Tiere unerlässlich, sagte Ihr Vater.?

Ungläubig starrte ich den Schulleiter an. Er machte mir den Abschied etwas leichter… Ich würde mich bald um ein Drachenbaby kümmern! …aber ich würde auch einen Drachen zurücklassen. Die Gedanken an Draco ließen sich nicht aus meinem Kopf verbannen. Ich spürte sein Ring auf meiner Haut.

?Sie sollten keine Gedanken mehr an vergangenes verschwenden, Miss Edoki. Glauben Sie mir, es ist besser, wenn Sie Hogwarts jetzt verlassen. Ihre Eltern haben Recht… Ich bin sicher, sie werden irgendwann zurückkehren und dann wird es Ihnen leichter fallen… gewisse Freunde wiederzusehen?, belehrte Dumbledore mich. Aber was genau meinte er damit?

?Wieso wird es mir leichter fallen, einige Freunde wiederzusehen wenn ich erst mal mehrere Jahre weggehe??, fragte ich verdutzt. Musste der alte Mann immer in Rätseln sprechen?

?Es wird einiges passieren, in Hogwarts. Auch in England. Lord Voldemort wird immer mächtiger… Vielleicht ist es in einem halben Jahr schon zu spät um zu gehen.. Es wird Krieg geben, Miss Edoki?, er sah mir eindringlich in die Augen, ?Und wenn Sie fort sind, glauben Sie nicht alles, was ihnen von den einen über die anderen erzählt wird.?

?Ähm… nein… ich meine ja, ich werde nicht alles glauben…?, ich war total durcheinander.

?Wunderbar!?, jetzt lächelte Dumbledore wieder, ?Dann kann ich weiter nicht mehr tun, als dir viel Glück und Erfolg zu wünschen!? Er stand auf und reichte mir die Hand. ?Ich werde dich natürlich noch verabschieden, wenn dein Vater hier ist. Er hat mich heute kontaktiert und er wird dich um ein Uhr unten in der Eingangshalle erwarten.?

Mit diesen Worten warf er mich raus. Na ja gut, rauswerfen ist vielleicht etwas hart formuliert… Aber er schob mich regelrecht zur Tür  und schloss sie direkt hinter mir.  Ich war noch im Begriff mich zu wundern, doch dann sah ich Professor Snape am Fuß der Wendeltreppe.

?Guten Morgen, Edoki?, knurrte er übellaunig und rauschte an mir vorbei.

Das erklärte einiges… Draco hatte zum Glück nicht auf mich gewartet. Also ging ich direkt hoch zum Gemeinschaftsraum.

Die anderen saßen alle sehr müde aussehend am Kamin. Sie nahmen erst Notiz von mir, als ich mich dazu setzte.

?Kaida, wo warst n du so lange??, fragte Roger unwirsch und funkelte mich übellaunig an.

?Das geht dich nichts an… aber grade eben war ich noch bei Dumbledore!?, antwortete ich gelangweilt. Seine ewige Eifersucht ging mir gehörig auf die Nerven!

?Ich hab dein Kleid mal zur Reparatur und Wäsche den Elfen gegeben!?, warf Padma ein, ?Es müsste fertig sein, bevor du gehst.?

?Danke, das ist lieb. Aber ich würd mich jetzt gern ne Runde hinlegen. Kann mich jemand um halb eins wecken??, fragte ich die anderen.

?Ja klar, machen wir! Du siehst aus als hättest du letzte Nacht nicht so viel Schlaf gekriegt?, meinte Lisa und zwinkerte mir zu. Dann kuschelte sie sich in Terrys Arme. Mandy saß nur stumm da, in der Hand einen zuknüllten Zettel. Aber ich wollte nicht fragen, was los war… Padma stand auf, nahm mich an die Hand und ging mit mir hoch in den Schlafsaal.

?Nun erzähl mal?, sagte sie grinsend, nachdem sie die Tür geschlossen und sich auf ihr Bett gesetzt hatte.

Ich zog müde Hose und Pullover aus und kuschelte mich unter meine Bettdecke, bevor ich antwortete.

?Naja… eigentlich war es ziemlich furchtbar?, ich seufzte bei dem Gedanken an die letzte Nacht, ?Wir haben uns geküsst, wir haben geredet und dann? ? ich durfte ich nicht sagen was war!! ? ?haben wir uns gestritten.? Grade noch gerettet.

?Wie ihr habt euch gestritten? Wieso und worüber??, fragte Padma ungläubig.

?Darüber, dass seine Eltern… du weiß schon. Und weil ich weggehe?, log ich. Man war das mies… aber es klappte!

?Aber es scheint ja, als habt ihr euch doch wieder zusammengerauft, sonst wäre er nicht mit deinem Kleid bei mir aufgetaucht?, meinte Padma zwinkernd. Zum Glück fragte sie nicht nach der Ursache für den Zustand des Kleides…

?Es ist nicht das gewesen, was du jetzt denkst. Aber wir haben uns ausgesöhnt und er wird auf mich warten…?

?Wie kannst du dir da so sicher sein??, unterbrach meine Freundin mich.

Wortlos zog ich den Ring von ihm hervor. Den Silbernen Ring mit dem Malfoy´schen Familienwappen… Mit offenem Mund starrte sie auf das Schmuckstück.

?Okay, er MEINT es ernst mit dir?, antwortete sie, ?Nun, schlaf jetzt, so viel Zeit bleibt nicht mehr…?

Als sie das Zimmer verlassen hatte, holte ich Pergament und Feder und begann zu schreiben. Ich wollte Draco noch so viel sagen… wenigstens einiges davon sollte er erfahren.

Geliebter Drache

Jetzt bin ich fort, und vermutlich werde ich die nächsten Jahre keinen Englischen Boden mehr betreten. Wer weiß ob überhaupt… Wenn Du-weißt-schon-wer den Kampf gewinnt, dann wird nichts mehr wie es war… Vermutlich wird kein Zauberer auf dieser Welt mehr angstfrei leben können. Und ich habe Angst, dass es so kommt. Denn dann werde ich dich niemals wiedersehen. Ich weiß du magst ihn nicht, aber ich habe Vertrauen in Harry Potter und seine Freunde. Wenn jemand einen Weg findet, dem Krieg ein Ende zu setzten dann er, mit Dumbledores Unterstützung. Ich hoffe du nimmst es mir nicht übel…

Ich vertraue aber auch dir, dass du die richtigen Entscheidungen triffst und nichts unüberlegtes tust. Ich vertraue dir, dass du auf mich wartest und mir vertraust, dass ich zurück kehren werde, wenn es irgendwie möglich ist.

Ich werde den Ring von dir immer tragen, so ist ein Teil von dir immer bei mir. Ich verstehe selbst nicht ganz, wie du mir in so kurzer Zeit so wichtig werden konntest. Aber irgendwie, glaube ich, bin ich schon länger in dich verliebt, als ich mir eingestehen will. Du bist in den letzten 3 Monaten ein Teil meines Lebens geworden. Ich glaube, ich war in dich verliebt bevor wir uns wirklich kennengelernt haben… Ich wusste es nur nicht.

Es tut so weh, dich zurückzulassen! Ich will nicht fort! Du hast gesagt, wenn ich einen Grund finde zu bleiben ?

Ich konnte nicht weiterschreiben, die Tränen tropften auf das Papier. Ich sah nur verschwommen. Warum das alles? Warum konnte ich nicht einfach gehen? Warum ließ mich das alles nicht los? Ich wollte Draco nicht hier alleine lassen, mit der Bürde die er zu tragen hat. Ich wollte ihm beistehen und vor allem… ich wollte mit ihm zusammen sein. Ihn küssen, mich in seinen Armen wiederfinden… Das mit uns war doch zuende bevor es angefangen hatte… Ich glaubte einfach nicht daran, dass wir uns jemals wiedersehen würden…

- dann tust du alles was notwendig ist, damit wir von vorn anfangen können. Ich muss keinen Grund finden, um hier zu bleiben. Du bist mein Grund, Draco! Aber ich kann nicht, es geht nicht.

Sogar Dumbledore hat mich gewarnt zu bleiben… Er meinte es wäre besser zu gehen, auch für die Menschen die ich liebe. Ich weiß nicht, was er alles weiß… Aber vermutlich ist es wirklich besser so.

Du darfst nur niemals vergessen, dass ich da bin. Ich werde im Geiste immer bei dir sein. Und wenn es irgendwie geht, werde ich Padma eine Nachricht für dich schicken.

Bitte, meld dich auch wenn es irgendwie geht! Ich weiß nicht, wie ich einen klaren Gedanken fassen soll, ohne zu wissen wie es dir geht.

Draco, du fehlst mir jetzt schon.

Ich liebe Dich, vergiss das nicht! Niemals…

Alles Gute

Kuss

Kaida



2 Kommentare zu “Kaida ? Eine Geschichte über Krieg (Teil 2), Kapitel 39”

  1. Ahra said:

    OMG! Mach schnell weiter! :’( :)
    Das wir ja immer spannender, sooo traurig! :(
    Ich habe mitleid mit Kaida!!! :’(
    und Draco *los heul*!
    Sie werden, aber schon irgenwie zusammen finden!
    Das weiß ich!!! :S!
    Bestimmt geht sie doch nicht und irgendwas kommt dazwischen :D
    Jaaaa, bestimmt, immer Positiv denken *lach* xD

    Viel Spaß noch beim schreiben :) !

    *Bertie Botts Bohnen und Schokofröschen hin stell* :P

    Liebe Grüße
    Ahra :)

  2. Silberblut said:

    Das hier ist das vorletzte Kapitel… Also genieß es ;-)
    Morgen oder Übermorgen gibt es das letzte und dann ist erstmal Schluss :-/

    Wenn es weitergeht, dann frühestens irgendwann im Sommer.

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