Also, ich studiere ja etwas elitärer (zumindest wird mir das immer erzählt) und dieses Semester waren wir auch selten mehr als 8 Leute… Da hat es sich im letzten Modul so ergeben, dass jede Woche eine andere Laborgruppe für´s Seminar backen sollte.
Bei 6 Leuten aufgeteilt auf 3 Laborgruppe geht das bei einem 3-wöchigen Modul sehr gut.
In der ersten Woche gab es einen tollen Nuss-Apfel-Schokokuchen. In der zweiten Woche Muffins mit Kirschen und in der dritten Woche haben meine geschätzte Laborpartnerin Anna Lena und ich Krümelmonstermuffins gebacken.
Ist ja nicht so, dass wir heute eine Klausur schreiben und zuviel Zeit haben
Das Rezept findet man übrigens auch bei Chefkoch.de!
Zuerst braucht ihr Muffins. Was für welche ist ganz egal… Bei dem Rezept von Chefkoch.de sollte ich allerdings dazusagen, dass die dort angegebene Menge (10 Stück bei 500g Mehl) natürlich nicht stimmt. Mit einer normalen Muffinform haben wir 25 Muffins rausgekriegt.
Ich habe hier noch 2 andere Grundrezepte für weniger Muffins rausgesucht:
Muffin Grundteig 1 (eher wenig Zucker)
Muffin Grundteig 2 (Mehl:Zucker => 1:1)
Ich weiß nicht, was sich davon am besten eignet… Ob ihr übrigens noch Blaubeeren, Kakaopulver oder sonstwas in den Teig rührt ist ganz egal. Das wichtige bei den Krümelmonstermuffins ist das “Topping”.
Dafür braucht ihr ca. 100g Kokosraspeln, Puderzucker, Marzipan, Schokotropfen und ganz viel blaue Lebensmittelfarbe. Und Schokokekse.
Zuerstmal macht ihr die Muffins fertig und lasst sie etwas abkühlen. In der Zeit könnt ihr schonmal Kugeln mit 1cm durchmesser aus Marzipan formen. Dazu mischt ihr etwas Puderzucker in die Marzipanmasse (geht aber auch ohne) und rollt kleine Protionen in den Händen. Ihr wisst, was ich meine..
Können auch gerne ungleichgroß sein… Das Krümelmonster guckt ja auch nicht grade. In die Marzipankugeln drückt ihr noch je 1 Schokotropfen.
Aus Puderzucker, etwas Wasser und blauer Lebensmittelfarbe rührt ihr dann Zuckerguss an. Die Kokosraspeln werden mit blauer Lebensmittelfarbe blau gefärbt. Ist eine klebrige Angelegenheit, funktioniert aber!
In dem Rezept steht, man soll die Muffins erst kopfüber in den Zuckerguss und dann in die Kokosraspeln tauchen. Irgendwie hat das bei uns aber nicht so recht geklappt. Wir haben die Muffins ganz altmodisch von oben erst mit Zuckerguss betrichen und dann 2-3 TL Kokosraspeln drauf verteilt.
Die Marzipanaugen haben wir mit durchgebrochenen Zahnstochern (je 1/2 pro Auge) fixiert. Waren etwas groß und ließen sich daher nicht gut kleben…
Zum Schluss soll den Krümelmonstern noch mit einem Messer ein Mund geschnitten werden, in den ein halbierter Schokokeks gesteckt wird. Das hat leider auch nicht ganz geklappt… bzw nur teilweise. Manche haben wir mit viel Zuckerguss festgeklebt, so dass es aussah als ob das Krümelmonster sabbert.
Wir haben zudem ein paar grüne (mit Lebensmittelfarbe gefärbt) und ein paar Schokomuffins gemacht, die nur Augen gekriegt haben und ein sehr froschähnliches Aussehen hatten.
Obwohl es viel Arbeit und eine mittelgroße Sauerei in der Küche war, hat es doch viel Spaß gemacht! Und die Muffins kamen beim Dozenten und den anderen Laborgruppen sehr gut an








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