Also, nach der ganzen Twilight Geschichte – die mir übrigens trotz allem gefallen und mich verzaubert hat, mir fehlt Edward… – musste ich mal wieder etwas “reiferes” lesen. Und was eignet sich dafür besser als Mord und Leichen?! *smile*

Eine gute Freundin hat mir “Die Chemie des Todes” von Simon Beckett ausgeliehen. Die anderen Bücher, “Kalte Asche” und “Leichenblässe”, werde ich ebenfalls demnächst lesen. Übrigens nicht nur aus Unterhaltungsgründen, sondern auch so ein bisschen zur Vorbeireitung für… Ihr werdet sehen ;-)

Nun aber zum Buch! “Die Chemie des Todes” wird aus der Sicht des Landarztes Dr. David Hunter erzählt. Man erfährt, dass er eine nicht so tolle Vergangenheit hat und aus “Fluchtgründen” von London in die englische Pampa gezogen ist.

Doch erst nach und nach stellt sich heraus, dass er nach seinem Medizinstudium an der Bodyfarm in Tennessee war und anschließend in England als forensischer Anthropologe gearbeitet hat. Der Grund für die Jobflucht wird übrigens recht schnell aufgeklärt.

Die erste Leiche wird übrigens direkt im ersten Kapitel von zwei Jungs gefunden! Man ist also gleich mitten drin ;-)

Ich will auch gar nicht zu viel verraten, nur drei Dinge zum Ende:
Freundin A meinte: Ich fand das Buch super, aber das Ende scheiße!
Freundin B meinte: Ich fand das Buch super, besonders das Ende! Weils so überraschend kam!

Und ich habe gedacht: Oh, der wird verdächtigt aber es war bestimmt einer von denen!
Und sollte Recht behalten. Sogar die ganz große Überraschung hat sich im nachhinein abgezeichnet – aber während des Lesens war es für mich genau so wie für Dr. Hunter nicht greifbar.

Das Buch besticht grade bei den Ermittlungen und Untersuchungen von Dr. Hunter durch wissenschaftliche Korrektheit! Vor allem was die Todeszeitbestimmung und eben die im Titel beworbenen chemischen Zusammenhänge zwischen Leiche und Tat- bzw Fundort und allgemeine chemische Vorgänge.

Fazit:
Das Buch ist SAU spannend und total interessant! Ich hab für die 430 Seiten gestern und heute gelesen… Man ist wirklich fix durch und muss auch gar nicht traurig sein, denn es gibt ja noch mehr!
LESEN!



3 Kommentare zu “Die Chemie des Todes – Simon Beckett”

  1. nosupermom said:

    Zur Vorbereitung solltest du vielleicht Patricia Cornwell lesen… ;)

  2. Mem said:

    Oh, gut zu wissen. Danke für die Empfehlung. wird ja neuerdings gern mal im TV Werbung für gemacht und ich war nicht sicher, obs so gut ist wie es aussieht oder eben nicht.

  3. Silberblut said:

    @Supermom
    Patricia Cornwell steht schon auf meiner Liste, aber eigentlich hab ich ja keine Zeit zum lesen *hüstel*

    @Mem
    Ist wirklich gut! Der Dr. Hunter kann was ;-)

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