WIE WAHR!

Abgesehen davon, dass man echt nur für die Klausuren lernt, behält man nur die Hälfte oder eher ein Viertel von dem, was man lernt… und das Studieren kotzt einen mehr und mehr an..

Schau mal DA!



9 Kommentare zu “Bachelor = Bulimie-Learning”

  1. Blossom said:

    Oh ja… ich bin gerade an der Uni und kann mir das Video nicht anschauen. Heb’s mir entsprechend für zu Hause auf.
    Aber der Message, die bis jetzt rüberkommt, kann ich nur uneingeschränkt zustimmen.
    Die wollen doch nur möglichst schnell viele Akademiker produzieren, die dann auf den Markt kommen. Möglichst erst 20 Jahre alt, aber 15 Jahre Berufserfahrung.

  2. frau argh said:

    das ist echt scheisse…stimme blossom da zu…möglichst schnell, möglichst viele und dann aber auch noch möglichst gut…das haut einfach nicht hin. ich war auch das ein oder andere mal “gezwungen” den stoff einfach nur reinzuprügeln, weil ich die klausur bestehen musste und wie viel weiß ich davon jetzt noch *hust*? genau…und das war noch nichtmal für’n bachelor…

  3. Mem said:

    Naja, ma ehrlich: war das in der Schule anders? xD

    Im Grunde genommen ist man da auch gezwungen sich Zeugs reinzuprügeln, die man nie wieder brauchen wird (sofern man sich nicht gerade für interessiert und es später studiert).

    Ich hab nie begriffen, warum z.B. eindeutige Sprachmenschen wie ich bis zur 13. Klasse mit Naturwissenschaften und höherer Mathematik gequält werden.

    Wäre sinnvoller, da gäbe es früher eine Splittung, in der man sich besser konzentrieren kann. Ich hätte lieber noch zwei weitere Sprachen gelernt oder sowas.

  4. Silberblut said:

    Also, Uni und Schule ist für mich absolut kein Vergleich… Das Abi war n netter Nachmittagsspaziergang bei Vogelgezwitscher und Sonnenschein…

    Zudem weiß man ja zur Schulzeit meist gar nicht, was man später mal braucht ;-)
    Die 4 angehenden Mediziner aus meiner Stufe hatten so Leistungskurse wie Englisch, Deutsch und Päda. Wenns hochkommt Bio-Grundkurs, aber weder Chemie noch Physik… Aber das ist n anderes Thema.

    Studieren hat einfach einen anderen Sinn als Schule. Man sucht sich sein Studienfach doch aus, weil es einem liegt und vor allem weil man mehr darüber erfahren und lernen will.
    Und vor allem: Dauerhaft lernen!! Sich selbst Fähigkeiten aneignen… Selbstständig arbeiten.
    ….und nicht einen Vorgefertigten Lehrplan in den Kopf matschen.

    (Gut, ich hab zur Zeit sehr viele Freiheiten, was Fächer-wählen angeht. Aber keine Zeit, mein Wissen mal anständig zu vertiefen….)

  5. Demian said:

    Was du da jetzt geschrieben hast, hört sich zwar in der Theorie recht gut an, ist aber leider ein wenig realitätsfern. Bei dir mag das was anderes sein, weil du da irgendwelchen Bio-Sezier-was-weis-ich-was-Kram machst, allerdings kenne ich viele, die z.B. irgendwas im Wirtschaftsbereich studieren, nur um eben den Bachelor zu haben. (der wird ja mittlerweile für jeden Pups-Job verlangt).
    Und den Vorkommentierern kann ich nur zustimmen: Billig-Akademiker (möglichst noch mit wenig Hintergrundwissen) braucht das Land.

  6. Mem said:

    Mh weiss nicht, ich mag/kann diese vorgefertigten Studienpläne nicht als so furchtbar ansehen wie ich es ständig von anderen mitbekomme.

    Im Endeffekt wollen/sollen wir Studierten irgendwann an der freien Wirtschaft teilnehmen. Und auf die wird man vorbereitet – mit dem, was gefragt/wichtig ist (und seie es eben als “zumindest mal gehörtes” Grundlagenwissen).

    Kommt jetzt sicherlich auch auf den Studiengang an, aber wenn ich mir jetzt in meinem Studiengang vorstelle, was loswäre, wenn man sich ziemlich komplett frei auswählen könnte, was einen denn so interessiert, dann will ich nicht wissen, was da am Ende für Lehrer bei rauskommen. >_>

    Und “Und vor allem: Dauerhaft lernen!! Sich selbst Fähigkeiten aneignen? Selbstständig arbeiten.” wage ich derzeit echt zu bestreiten.
    Es GIBT Leute, die deswegen studieren. Aber ich erlebe tagtäglich verdammt viele Leute, die aus allen möglichen Gründen – nur nicht den von Dir genannten – studieren.
    Gerade heute wieder gehört: “Ja, und Lehrer ist ja auch ein Beruf…also sehr familienfreundlich. Und dann ist man auch noch Beamter. Und man kann sich problemlos sein Elternjahr nehmen.” etc. *tilt*
    (Ich zerbrech mir derzeit – ist grad wieder so ne Phase – tagtäglich den Kopf darüber, ob ich ein GUTER LEHRER sein kann. Und andere…argh…)

    Und mich würds echt nicht wundern, wenn diese ganze vorgefertigte Studienplan-Geschichte nicht auch eine Konsequenz solcher Leute ist, die ewiglang sonstwas studiert haben, was aber keiner brauchte. >_>
    Aber da mag ich mich irren.

  7. Silberblut said:

    Ja gut… die Motivierung der meisten anderen Studenten ist eher was anderes.
    Aber ich würd gerne den Rest meines Lebens auch neben dem Job studieren – Geologie zum Beispiel. Und Paläonthologie… Weil mich das SAU interessiert… Und Geschichte, leider braucht man dafür 2 Fremdsprachen PLUS Latinum… *knirsch* Oh, und Philosophie. Und vielleicht ein bisschen Tiermedizin, weils cool ist…

    Aber grade die Mediziner studieren weil Papi auch Arzt ist oder weil man fett Geld verdienen will oder einfach weil ein weißer Kittel sexy ist…. Und das mit dem Lehramt stimmt auch “Ich weiß nicht, was ich machen soll. Ich werd Lehrer, da hab ich viel frei => Ferien”.
    Traurig…

  8. Mem said:

    Jepp.

    Und glaub mir: wär ich reich, ich würd mein Leben lang alles mögliche studieren. *_*
    Soziologie, Psychologie, Sprachen. Wäre so das, was mir fürs Erste einfällt. xD

  9. Silberblut said:

    Jaa… Herr Silberblut und ich träumen ja davon, mal eine Sofortrente zu gewinnen…

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