Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!
?Ich weiß es nicht?, antwortete Draco schulterzuckend. Aber er wirkte nicht wirklich, als ob ihm diese Vorstellung Angst machte. Wie tief steckte er da drin?
?Dann werde ich niemals zurück kehren….?, versuchte ich ihm klar zu machen.
?Ich würde dich holen. Denn wenn es so kommen würde, hättest du an meiner Seite nichts zu befürchten?, sagte Draco sanft, doch irgendwas verbittertes schwang in seiner Stimme mit.
Verdutzt setzte ich mich auf und sah ihn an. Ungläubig und verwirrt.
?Ich würde nicht unter einem solchen Terror-Regime leben wollen. Ich bin ein Freigeist, Draco.?
?Und ich, Kaida, liebe Dich. Du hast mein Leben total auf den Kopf gestellt und obwohl du alles nur noch komplizierter machst, hast du mir Halt gegeben. Ich würde nichts unversucht lassen, um bei dir zu sein!?
Ich konnte nicht anders, ich musste lächeln. Ich nahm seine Hand und hielt sie. Er zog mich wieder zu sich herüber, doch dieses mal küsste er mich. Er vergrub seine freie Hand in meinen offenen Haaren, strich über meinen Kopf, legte seine Hand in meinen Nacken und drückte mich an sich. Ich öffnete vorsichtig den obersten Knopf seines Hemdes.
Wenn nicht jetzt, wann dann? Mal sehen ob der Slytherin Prinz wirklich den Körper hat, von dem die Sly-Mädchen immer geschwärmt hatten… Doch Draco ergriff mein Handgelenk und schüttelte den Kopf. Zu spät…
Ich hatte einen Blick auf den Schnitt erhaschen können, der sich anscheinend über seinen Oberkörper zog. Ich schüttelte seine Hand ab und knöpfte das Hemd etwas weiter auf. Wie paralysiert starrte ich auf die Wunden, die sich über seine Brust zogen. Draco wich meinem fragenden Blick aus, sah zur Seite.
?Wer war das??, fragte ich leise. Ein Kloß saß in meinem Hals. ?Was war das? Warum hat das niemand versorgt??
?Ein besonderes Weihnachtsgeschenk?, sagte er verbittert. Doch er machte keine Anstalten, das Hemd zuzuknöpfen. ?Meine Mutter hat alles versucht…?
Er brauchte nichts zu sagen, es schien wirklich schwarze Magie gewesen zu sein. Zwar hatten die Schnitte schon begonnen zu heilen, aber erstaunlich schlecht. Hätten sie eine natürlich Ursache, wären nach dieser Zeit nur doch dünne weiße Narben zu sehen gewesen. Zumindest nach entsprechender, magischer Behandlung.
Vorsichtig und zärtlich strich ich mit zwei Fingern über seine Brust. Dann öffnete ich das Hemd ganz, um das Ausmaß der Verletzungen sehen zu können. Drei lange, grade Schnitte zogen sich über seinen Oberkörper. Einer diagonal von der linken Schulter bis fast zur Hüfte, ein weiterer quer über die Brust , der letzte vom unteren Rippenbogen über seinen Bauch. Dazwischen waren viele kleinere Kratzer, die jedoch nahezu verheilt waren.
?Wie furchtbar..?, war das einzige, was ich herausbrachte. Er musste unheimliche Schmerzen erlitten haben, als ihm diese Wunden zugefügt wurden…
Langsam beugte ich mich herunter und hauchte ihm einen flüchtigen Kuss auf sein Schlüsselbein. Er streichelte kurz über mein Haar.
?Das ist nichts im Gegensatz dazu, dass du morgen das Land verlässt?, sagte er, immer noch verbittert. Er streifte sich den Siegelring mit dem Wappen seiner Familie vom Finger. ?Der Ring soll dich immer an mich erinnern. Bitte nimm ihn mit. Leihweise.?
?Draco… das ist… ähm… Ich kann den nicht annehmen!?, erstaunt sah ich auf den Ring in seiner Hand. ?Zudem ist der mir viel zu groß…? Kaida, hör auf so dummes Zeug zu reden! Er vertraut dir grade ein Familienerbstück an!
?Ich weiß…?, Draco suchte etwas in seiner Tasche. Dann zog er eine feingliedrige, Silberkette heraus, ?Darum habe ich die hier vorsichtshalber besorgt.? Endlich lächelte er!
?Ich.. ich weiß … nicht … was …ich sagen soll?, stammelte ich und sah gebannt zu, wie er den Ring auf die Kette fädelte.
?Soll ich sie dir umlegen??, fragte er sanft. Ohne meine Antwort strich er die Haare aus meinem Nacken und legte mir die Kette um. ?Ich hoffe die Kette ist nicht zu lang… ich dachte, es ist besser wenn du sie unter dem Pullover tragen kannst…?
?Draco, das ist wundervoll.?
Ich lächelte ihn an, nahm seine Hand. Mit der anderen nahm zog er die Uhr aus der Tasche und klappte sie auf.
In diesem Moment begann draußen das Feuerwerk!
?Frohes Neues Jahr, Kleiner Drache!?, flüsterte er, dann schwang er seine Beine von dem Polster und stand auf. Er ging zum Fenster und zog die schweren Samtvorhänge zur Seite.
?Frohes Neues Jahr, großer Drache!?, entgegnete ich, verhedderte mich beim Versuch, von dem Sofa zu kommen fast in meinem Kleid und schaffte es doch irgendwie zu ihm ans Fenster. Arm in Arm standen wir da, und sahen das Feuerwerk an. Grade, als ein Feuerdrache vor dem Fenster herflog (ich tippe auf Inferno Deluxe von den Weasleys), wirbelte er mich herum, zog mich zu sich und küsste mich leidenschaftlich.
Ich war so überrascht, dass ich an dem Ärmel seines Hemdes zog. Da es noch offen war, rutschte es von seinen Schultern.
Da das Hemd jetzt nur noch an seinen Armen hing, ließ er mich einen kurzen Moment los, öffnete die Manschettenknöpfe und streifte es mit einer lässigen Bewegung ganz ab. Ich sah kurz einen Schatten auf seinem Unterarm, doch dachte mir nichts dabei. Ich löste unseren Kuss und genoss den Blick auf einen oberkörperfreien Draco Malfoy. Ein schelmisches Lächeln machte sich auf meinen Lippen breit. Oh ja, er war so gut gebaut wie erzählt wurde.
?Hey, was soll das werden, Hexe??, säuselte er mir neckisch ins Ohr. Was das werden sollte?
?Das weißt du doch genau, Zauberer…?, flüsterte ich und biss ihm zaghaft ins Ohrläppchen. Mit sanfter Gewalt drängte ich ihn rückwärts Richtung Diwan, welches mittlerweile eher einem Bett glich. Ich passte auf, dass ich seine Wunden nicht berührte.
Als er nicht mehr weiter zurück konnte, stieß ich vorsichtig mit den Händen gegen seine Brust und er ließ sich rückwärts auf die Matratze fallen. Jedoch nicht, ohne nach meiner Taille zu greifen und mich mitzuziehen. Ich konnte mit einen kurzen Schrei nicht verkneifen, so schnell fiel ich auf ihn.
?Ich hab dich!?, Draco hielt mich fest und machte keine Anstalten, mich frei zu geben. ?Und ich lasse dich nur los, wenn du dein Kleid ausziehst?, fügte er mit lüsternem Blick hinzu.
?Ach… sooo fliegt der Uhu also? Kleid ausziehen hm??, antwortete ich mit gespielter Empörung. Ich zwickte ihm in die Seite, so dass er mich los ließ und ich aufstehen konnte.
?Was wird denn deine Familie dazu sagen? Du mit einer Nicht-Slytherin! Aber gut, weil du es bist…?, langsam streifte ich einen Träger von der Schuler. Dann den zweiten. ?Unglücklicherweise kann ich den Reißverschluss nicht alleine öff…?
Dann sah ich es. Als er aufstand um mir zu helfen fiel mein Blick auf seinen linken Unterarm und mein Herz begann zu rasen. Er machte einen Schritt auf mich zu, ?Aber selbstverständlich helfe ich dir, ich bin doch ein….?

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