Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!
Der Raum wirkte kalt und leer. Es gab nur einen Kamin vor dem ein großer gemütlicher Sessel stand. Zwischen Sessel und Kamin lag ein Bärenfell, das an einer Seite schon angesengt war. Neben dem Sessel stand ein kleiner Tisch, auf den ich das Buch legte. Ich machte es mir gemütlich, doch fand ich keine Motivation das Buch aufzuschlagen. Stattdessen starrte ich ins Feuer. Der Schein der Flammen spiegelte sich an den kahlen Wänden wieder. Der Raum war wie ein Spiegel, ich fühlte mich leer und unvollständig, und so war es hier. Nur der Kamin war der gleiche. Bis auf…
Auf dem Kaminsims lag etwas. Eine Pergamentrolle. Ich stand auf, um sie mir näher anzusehen. Behutsam nahm ich sie vom Kaminsims und betrachtete das Schriftstück eingehen. Eine dunkelgrüne Kordel hielt die Rolle zusammen, ich öffnete sie und rollte das Pergament auseinander. Was ich sah, verschlug mir die Sprache.
In der rechten oberen Ecke war das Familienwappen der Malfoys! Mein Blick huschte auf das Ende des Blattes. Draco stand in geschwungener Schrift und der dem Text. Und dann fiel mir endlich auf, dass das ein Brief war. Die erste Zeile enthielt nur drei Wörter, Verzieh mir, Kaida!
Mein Herz stockte, meine Hände zitterten, mit offenem Mund starrte ich auf das Pergament. Die Buchstaben verschwammen vor meinen Augen und ich musste mich setzen. Nachdem ich tief durchgeatmet hatte, begann ich zu lesen.
Verzeih mir, Kaida!
Du gehst bald nach Japan, wir werden uns vermutlich niemals wieder sehen. Und ich kann mich nicht persönlich von dir verabschieden. Ich hoffe du findest wenigstens diesen Brief.
Ich hoffe auch, es geht dir gut. Es muss schlimm für dich sein, ohne Grund abgewiesen zu werden. Glaub mir, ich würde nichts lieber als mit dir zusammen sein! Du bist mein erster Gedanke wenn ich aufwache und mein letzter, bevor ich einschlafe. Du kannst dir nicht vorstellen, wie schwer es mir in den letzten Wochen gefallen ist, dir aus dem Weg zu gehen, dich sehen zu müssen ohne mit dir zu reden, bei Hagrid mit dir zu sitzen ohne dir wirklich nah sein zu können! Ich würde nichts lieber tun als es dir wenigstens zu erklären! Und es gibt noch so viel, das ich dir sagen will! Aber es geht einfach nicht. Irgendwann wirst du die Wahrheit erfahren, aber es ist einfach nicht an der Zeit.
Ich bin über Weihnachten bei meiner Mutter, es ist ziemlich leer in Malfoy Manor seit Vater… Du weißt schon. Meine Familie braucht mich.
Dieses Jahr wird Weihnachten wohl sehr trostlos, für uns alle.
Ich wünsche dir alles Gute für deinen Neunanfang, ich hoffe du findest jemanden, der dich liebt und für dich da sein kann. Aber vergiss mich nicht, denn ich werde an Dich denken.
Wer weiß, vielleicht wendet sich ja doch irgendwann alles zum Guten… Dann werde ich auf dich warten.
Kaida, ich liebe Dich!
Draco
Er liebt mich. Er liebt mich wirklich…
Heiß rannen Tränen über meine Wangen.
Ich verstand die Welt nicht mehr.
Die Liebe war doch das höchste Gut. Ein Mensch, der fähig ist zu lieben, kann nicht böse sein. Warum warnten mich dann alle vor ihm? Draco war stolz, manchmal gemein und oft überheblich. Aber er konnte auch anders, das hatte er doch längst bewiesen… Eine ungeheure Wut gärte in meinem Bauch.
Wut auf meine Eltern, auf Dumbledore, auf Draco und auf mich selbst. Meine Eltern, weil sie mir nicht die Wahrheit sagten. Dumbledore, weil er wusste wie ich fühlte und mich einerseits warnte, mir andererseits half. Auf Draco, weil er sich von mir fern hielt, obwohl er mich doch auch wollte. Auf mich selbst, dass ich das alles einfach so geschehen ließ, weil ich machtlos war.
Ich ließ den Brief zu Boden fallen und gab mich den Tränen hin. Bald war Weihnachten, das Fest der Liebe. Und ich würde alles verlieren, was ich liebte. Ich rollte mich auf dem Sessel so gut es ging ein, erstaunlicherweise war er genau passend groß und über der Lehne hing eine Decke, mit der ich mich zudecken konnte. Ich verkroch mich vor der Welt, die mir so feindlich gegenüber stand. Den ganzen Nachmittag döste ich im Raum der Wünsche vor mich hin, irgendwo zwischen schlaf und wach. Ab und zu sah ich aus dem Fenster, Schneeflocken tanzten im Wind. Ganz leicht und unbeschwert.
Schweren Herzen stand ich am Abend auf, faltete die Decke zusammen und legte das Pergament wieder auf den Kaminsims. Dort würde es hoffentlich nicht so bald jemand finden. Draco hatte sicher seinen Grund gehabt, warum er es mir nicht anders hatte zukommen lassen.
In der Großen Halle saßen die anderen schon an der Tafel und unterhielten sich angeregt, Padma war Blaise unheimlich zugetan. Ich setzte mich zu Lisa und Terry. Die zwei lästerten mal wieder über Ronald Weasley und Lavender Brown, eins der nervigsten Pärchen in Hogwarts. Aber ich hatte nicht viel dafür übrig, was interessierten mich glückliche Pärchen? So konnte ich in Ruhe mit Padma reden, über meine Angst zu gehen und den Brief von Draco. Vielleicht hatte sie eine Vermutung, warum alles so ist wie es ist.
Nach dem Abendessen zogen die Jungs für Männergespräche ? wie sie sagten ? in die Bibliothek, und erfreulicherweise nahmen sie Blaise auch mit! Wie es schien war die Abneigung, die zu den Slytherins bestand, aktuell nicht vorhanden. So schlimm waren die ja auch nicht.
Lisa und Mandy, die in letzter Zeit ziemlich geheimniskrämerisch zusammenhingen und es mir wohl noch übel nahmen, dass ich Padma mehr anvertraute als ihnen, zog es in den Gemeinschaftsraum.. Padma und ich beschlossen sie nicht zu stören und einen Spaziergang durchs Schloss zu machen. Etwas Bewegung nach dem Essen hatte noch nie geschadet…
?Das ist aber echt dreist, einfach so zu verschwinden… er hätte ja wenigstens persönlich Lebewohl sagen können!?, platze Padma empört heraus. Ein dicker Zauberer auf dem Gemälde neben uns schnarchte laut auf.
?Er konnte nicht. Er hat irgendein Geheimnis, und er kann es mir nicht sagen?, verteidigte ich Draco, ?Er will mich doch nur schützen!?
?Na ja, ein bisschen merkwürdig kommt mir das schon vor…?, meinte meine Freundin skeptisch, ?Hast du denn einen Verdacht??
Ich hatte befürchtet und gehofft, dass sie das fragte. Ja, hatte ich. Aber es war ein furchtbarer Verdacht und ich hatte niemandem davon erzählt, nicht gewagt es auszusprechen.
?Ja habe ich?, sagte ich entschlossen. Ich atmete tief durch. ?Draco geht es schon seit Anfang des Schuljahres sehr schlecht. Vermutlich hängt das mit seinem Vater zusammen. Er schläft kaum, etwas grausames belastet ihn. Seine Mutter war zwar eine Anhängerin von Du-weißt-schon-wem, aber nie aktiv. Ich weiß von meiner Mutter, dass sie nichts von Mord und Folter wissen will. Wollte. Denn jetzt war sie bei dem Angriff auf Tante Branwen dabei, hat Cahal sogar verletzt. Ich glaube sie hat die Stelle ihres Mannes eingenommen, oder einnehmen müssen. Mr. Malfoy war einer der führenden Todesser! Ihre Schwester, Bellatrix Lestrange, und deren Mann waren auch dabei, als Branwen starb. Vermutlich hat er Angst um seine Mutter… Als ich ihm erzählt habe, was ich denke, ist er damals ausgerastet. Vermutlich weiß ich jetzt schon zu viel. Vielleicht droht man seiner Mutter und ihm auch mit irgendwas, für den Fall dass sie versagt!?

Deiner auch?
^^ Unsere Geocaching-Statistik
OMG dieser Kapitel ist der Beste von allem am meisten mag ich den Satz:
“Du bist mein erster Gedanke wenn ich aufwache und mein letzter, bevor ich einschlafe”
und:
“Kaida, Ich liebe dich!”
*laut los heul*
Aber eine Frage hab ich noch was ist mit der Taschenuhr hat sie ihm die noch gegeben oder hat Kaida die noch? Das interessiert mich am meisten aber auch wir Kaida durch irgendeinem Zufall zurück nach Hogwarts ziehen? :´(
WOW ich freu mich sooooo auf die neuen Kapitel
Liebe Grüße
Ahra
Warts ab
okeee
freu mich schon drauf
Liebe Grüße
Ahra
OOOOOOOOOOOOOOOOH!!!!
dieses Kapitel ist sogar noch besser als das
vorher
der brief geht mir so zu herzen :’( eigentlich
weine ich nicht so oft, aber hier muss ich
wirklich zugeben das mir traenen an den
Wangen runtergekullert sind :’( *vor sich hinheul*
In diesem teil der geschichte sind so viele
schoene zitate drin. das ist echt und moeglich
Du bist mein erster Gedanke wenn ich aufwache
und mein letzter, bevor ich einschlafe.
[...]ich hoffe du findest jemanden, der dich liebt
und für dich da sein kann. Aber vergiss mich nicht,
denn ich werde an Dich denken.
[...]? Dann werde ich auf dich warten.
Er liebt mich. Er liebt mich wirklich?
Bald war Weihnachten, das Fest der Liebe. Und ich
würde alles verlieren, was ich liebte.
diese und weitere !!!
echt wunderbar