Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!
Als ich am Abend in den Gemeinschaftsraum kam und mich zu den anderen setzte stand Roger wortlos auf und ging.
?Was ist denn mit dem los??, fragte Mandy erstaunt.
?Er weiß es?, sagte ich und schlug das Buch über Japanische Drachen auf.
?Er weiß was??, fragte Padma entsetzt. Eine so überflüssige Frage.
?Das mit mir und dem Prinzen?, zischte ich leise rüber. Das musste ja nun wirklich nicht jeder im Gemeinschaftsraum mitkriegen!
?Ach sooo?, antwortete Padma und widmete sich ihrem Schachspiel gegen Lisa. Die war immer noch grottenschlecht. Mandy arbeitete an einem Aufsatz und Terry und Michael redeten über Quidditch. Sie hatten zwar kurz aufgesehen, als Roger gegangen war, aber scheinbar waren sie schon informiert und es machte ihnen nichts aus. Sicher, sie mochten Draco nicht. Aber so lange er sie in Ruhe ließ…
Schon gegen halb zehn ging ich hoch in den Schlafsaal. Ich hatte meine Schuldigkeit getan und jetzt konnte ich wieder meinen Gedanken und Draco nachhängen. Seinen grauen, sanften Augen, dem hellblonden Haar, seinem Geruch, seinen weichen Lippen, seinen Küssen… Und der Schmerz war wieder da, bohrend und beißend in meinem Herz. Ich wollte mich einfach dem süßen, schweren Schlaf hingeben, mich in eine Traumwelt flüchten. Eine Traumwelt, in der ich mit ihm zusammen sein konnte, ohne den vermaledeiten Krieg zwischen Gut und Böse. Jetzt tat mir der Krieg, den ich aus Rache gegen Draco hatte führen wollen, leid. Wie konnte ich nur so dumm sein? Das war so was von kindisch, dumm, unreif, unüberlegt, dickköpfig, engstirnig… Rache war kein Weg, Krieg und Kämpfen schon mal gar nicht! Dadurch ist es doch erst soweit gekommen, dass ich nach Japan muss und dass Draco sich von mir fernhält. Der einzige Weg ist Toleranz, und Verständnis.
Wenn die Menschen einander mit mehr Toleranz und Verständnis gegenüber treten würden, wäre der Dunkle Lord wohl nicht so mächtig geworden…
Montag Morgen ging ich erst zum Frühstück, als die anderen schon beim Unterricht waren, denn ich hatte ja die ersten beiden Stunden frei. Die Große Halle war leer. Es gab noch andere, die Montags die ersten beiden Stunden frei hatten. Doch anscheinende war niemand sonst hier. Irgendwie trostlos.
Ich setzte mich an den Tisch und sah mich um. Wie riesig und verloren die Große Halle wirkte, wenn man allein war! Die Decke war unfreundlich grau, es würde kein schöner Tag werden. Seufzend goss ich mir heißen Tee ein und frischte eine Scheibe Toast aus dem Brotkorb. Kiwimarmelade war keine mehr da. Ein super Start in den Tag. Frustriert zupfte ich Stücke vom Toast ab und stopfte sie in meinen Mund.
?Guten Morgen, Miss Edoki. Genießen Sie ihre Freistunde??, Professor Dumbledore tauchte am Lehrertisch auf.
?Oh, guten Morgen Professor! Ja, ich wollte mal in Ruhe frühstücken?, antwortete ich überrascht. Dumbledore kam durch die Halle zu mir herüber. Gütig lächelt er mich an.
?Ihre Vorliebe nachts im Schloss herumzulaufen haben Sie aber recht schnell aufgegeben, wie mir zu Ohren kam?, erwähnte er beiläufig, dabei griff er nach der Himbeermarmelade, tauchte seinen Finger hinein und nuckelte genüsslich die Marmelade ab. ?Ich habe eine Schwäche für Himbeermarmelade.?
?Ähm, ja. Es …ähm… hat sich einfach… nicht mehr ergeben?, stammelte ich. Warum sagte er dass? Er wusste doch genau Bescheid.
?Der junge Mr. Malfoy treibt sich aber immer noch im siebten Stock rum…?, warf er geheimnisvoll in den Raum, doch dann fuhr er ernst fort, ?Nun, wie dem auch sei… Ihr Schulwechsel steht bevor. Natürlich können Sie alle Bücher, die Sie brauchen leihweise mitnehmen. Wenn sie noch irgendwelche Fragen haben, können Sie sich jederzeit an mich oder Ihre Lehrer wenden. Auch nach dem Umzug stehen wir Ihnen immer beratend zur Seite.?
?Danke, das ist sehr freundlich?, sagte ich, ein wenig verwirrt, ?Momentan komme ich aber ganz gut mit allem zurecht…?
?Das ist erfreulich!?, Dumbledore lächelte mich an, ?Machen Sie sich nicht zu viele Gedanken, es wird sich schon alles fügen.? Mit diesen Worten ging er zurück zum Lehrertisch, um durch die kleine Tür an der Seite der Halle zu verschwinden, jedoch nicht ohne die Himbeermarmelade mitzunehmen.
Verdutzt starrte ich ihm nach. Was war das denn für eine merkwürdige Unterhaltung? Und was wollte er damit sagen, dass sich Draco immer noch oben im siebten Stock rumtreibt? Was wollte der denn noch im Raum der Wünschte?
Ich war noch verwirrter. Wollte Dumbledore mich ärgern?
Während des Unterrichts überlegte ich die ganze Zeit, was das alles zu bedeuten hatte. Dumbledore wusste also auch mehr als ich. Warum weihten meine Eltern mich denn nicht ein? Und was war Dracos Geheimnis, was belastete ihn so? Auch als ich am späten Nachmittag in der Bibliothek lernen wollte gingen mir die Gedanken nicht aus dem Kopf. Und je näher der Abend rückte, desto schneller klopfte mein Herz. Heute würde ich wieder mit Draco allein die Minimuffs füttern!
Schon um zwanzig vor acht machte ich mich auf den Weg, mit gemischten Gefühlen. Zum einen war es schön, ein wenig Zeit mit ihm allein zu verbringen, andererseits, was hatte ich davon? Nichts. Ich konnte ihn nicht berühren, nicht küssen… aus irgendeinem Grund war er unerreichbar für mich. Es würde quälend sein, mit ihm in einem Raum zu sein, aber keine Zuneigung zeigen zu dürfen.
Das Licht meines Zauberstabes leuchtete mir den Weg zur Hütte. Hagrid hatte die Minimuffs schon unter seinem Bett hervorgeholt. Ich saß wie gewöhnlich auf dem Stuhl am Kamin und nahm Kuschel zuerst aus der Kiste. Um Punkt acht Uhr klopfte es an die Tür. Draco huschte, einige Schneeflocken in den vom Wind zerzausten Haare, hinein und schlug die Tür hinter sich zu.
?Elende Kälte?, schimpfte er mit einem Gesicht wie sieben Tage Regenwetter, ?Guten Abend Hagrid!? Dann sah er mich an. Seine Miene hellte auf. ?Hallo Kaida!?
?Nabnd Malfoy! Bist ja sogar pünktlich?, sagte Hagrid grummelnd. Er kraulte grade mit hochkonzentriertem Blick das halbe Dutzend Muffs auf seinem Schoß, er sah nicht mal auf.
?Hallo Draco!?, hauchte ich überrascht, ich brachte kaum etwas über die Lippen, ?Wie geht es dir??
?Ganz gut… Die Woche war…anstrengend?, antwortete er stockend. Schüchtern schaute er sich in der Hütte um, wich meinem Blick aus. Er zog seinen Stuhl in meine Nähe, widmete sich aber ganz den kleinen Pelztierchen. Eine peinliche Stille trat ein, jeder warf verstohlene Blicke zum anderen, wenn dieser mit den Muffs beschäftigt war.
?Ich hab gar nicht gefragt, wie es dir geht?, bemerkte Draco nach einer Weile schuldbewusst. Er sah mir in die Augen, ich schmolz dahin.
?Schon okay…ähm.. ich bin okay. In zwei Wochen werde ich Hogwarts verlassen?, antwortete ich, ohne meine Trauer zu verstecken.
?Ich hatte vergessen, dass es so bald ist?, meinte er darauf verbittert und widmete seine Aufmerksamkeit wieder den Tierchen. Ich schloss die Augen, atmete tief ein und aus. Zwischen dem Geruch von verbranntem Holz, Tee, Stroh und dem muffigen, aber irgendwie gemütlichen Geruch der Hütte roch ich ihn. Genau wie vor einer Woche, als wir uns geküsst hatten. Meine Hände verkrampften sich und eine einzelne Träne rann über meine Wange und tropfte von meiner Nasenspitze auf Kuschels Fell.
Kuschel saß wie immer den ganzen Abend auf meinem Schoss oder in der Bauchtasche meines Pullovers. Und nicht einmal dieses kleine Wesen würde mir bleiben. Nur Erinnerungen, nichts als Erinnerungen…
Nachdem wir schweigend die Minimuffs versorgt hatten, eröffnete Hagrid uns, dass dies das letzte Mal war. Die Tierchen würden am nächsten Tag abgeholt werden. Das war also der letzte gemeinsame Abend mit Draco, und ich hatte es nicht gewusst. Traurig verabschiedete ich mich von Hagrid und den Minimuffs, ich nahm Kuschel noch ein letztes Mal auf den Arm und verließ dann die Hütte. Draco hatte auf mich gewartet, stumm liefen wir dicht nebeneinander her.
?Hälst du meine Hand? Nur bis zum Schloss oben?, flüsterte ich, ohne ihn anzusehen. Wortlos nahm er meine Hand und hielt sie ganz fest. Trotz der Handschuhe spürte ich seine Wärme. Mein Herz schlug schnell und meine Knie wurden weich… Allein das Wissen, dass ich ihm was bedeutete, ließ mich glücklich sein. Er war hier, bei mir… Wenn auch nicht so wie es eigentlich sein sollte. Ich wünschte mir, der Weg zum Schloss würde viel länger dauern, doch viel zu schnell hatten wir das Portal erreicht und Draco ließ meine Hand los.
?Gute Nacht, schlaf gut!?, sagte er leise, etwas trauriges schwang in seiner Stimme. Er sah mich mit seinen grauen Augen an und ging Richtung Kerker davon. Mir war zum Heulen zumute.

Deiner auch?
^^ Unsere Geocaching-Statistik
Och manno wie traurig ich kann nicht mehr ihr bleibt ja nichts mehr als Erinnerungen Suende…… :*(
Ich wuenschte Kaida muesste nicht mehr von Hogwarts fort……:(
Naja freu mich schon auf Kapitel 23 …..
Liebe Gruesse
Ahra
oh wie schoen
—>?Hälst du meine Hand? Nur bis zum Schloss oben?, flüsterte ich [...]der ist ja suess
und genauso niedlich finde ich es ja auch dass er die hand einfach nimmt 
ich glaube an ihrer stelle wuerde ich weinen,weil sie ja nicht einmal kuschel mit nach japan nehmen kann
frag mich ja wiesie sich in dem moment gefuehlt hat :/
schade das mit kuschel
ganz liebe gruesse
treue leserin