Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!

?Er war für mich da als ich allein war. Wir sind nicht zusammen. Wir waren es nie. Wir haben uns nur geküsst. Ich habe gehofft mich in ihn zu verlieben, aber es ging nicht. Er ist nichts als ein guter Freund?, erklärte ich mit gesenkter Stimme. Die Spannung zwischen uns war zum zerreißen. Ich traute mich kaum zu Atmen.

?Kannst du mir verzeihen? Dass ich dich so brutal rausgeworfen habe, anstatt mit dir zu reden. Dass ich deinen Zaubertrank versaut habe. Dass ich dich gegen deinen Willen geküsst habe…?, jetzt sah der Prinz von Slytherin mir wieder in die Augen.

?Kannst du mir verzeihen? Dass ich diesen lächerlichen Krieg vom Zaun gebrochen habe? Dass ich keine Gelegenheit ungenutzt gelassen habe, um dich absichtlich zu verletzen??, ich stellte ihm die Gegenfrage, ?Dann verzeihe ich dir.?

Wir lächelten uns etwas verkrampft an.

?Ich vergebe dir auch. Wir haben uns beide eher verhalten wie 12 anstatt wie Hogwartsschüler in ihrem vorletzten Schuljahr?, Draco kratzte sich verlegen am Kopf. Ich konnte es kaum aushalten, dass er so nah vor mir stand. Ich wollte ihn berühren, ihm um den Hals fallen… Wie kam ich eigentlich dazu?

?Ja, wirklich vernünftig waren wir wirklich nicht. Vor allem ich hab mich benommen wie ein Kind?, gut dass er im Kerzenlicht nicht sah, wie ich rot wurde.

?Aber eine Frage hab ich noch. Du hast mal gesagt, du hast mich geliebt. Und du hast mal gesagt, du hättest so lange auf mich gewartet.. Wie hast du das gemeint??, fragte er mich verwundert.

?Das ist eine Wahrheit, die ich für mich behalten will. Dann haben wir beide unsere Geheimnisse. Du wirst das schon früh genug erfahren?, antwortete ich schulterzuckend.

Schweigend nahm Draco meine Hand. Wir standen einfach nur da und sahen uns an. Ich betete, dass er mich küsst! Doch dann öffnete sich plötzlich die Tür.

?Ach Sie beide treiben sich nach neun Uhr noch hier rum?, platze McGonagall erstaunt dazwischen. Verdammt, bitte nicht noch eine Strafaufgabe! ?Aber solange Sie jetzt endlich mit ihren kindischen Streitereien aufhören, soll mir das egal sein. Wenn Sie wieder lieb zueinander sind, gehen Sie einfach in Ihre Gemeinschaftsräume?, fügte sie hinzu und schloss die Tür.

Erstaunt sahen Draco und ich uns an.

?Ich glaube es war kein Zufall, dass wir zusammen zu den Minimuffs geschickt wurden. Und dass wir jede Woche wiederkommen sollten?, mutmaßte Draco dann.

?Ja, langsam hab ich die Vermutung auch?, seufzte ich. Und dann war mir alles egal. Ich nahm Dracos Hände, sah ihm in die Augen und küsste ihn. Vorsichtig und sanft, dann fordernder. Einen kurzen, überraschten Moment zögerte er, doch dann legte er die Hände an meine Hüften und zog mich eng an sich. Ich spürte seinen Herzschlag und die Wärme seines Körpers. Ich dachte mich könnte nichts mehr überraschen, doch dieser Kuss schlug alles!

War das ein Traum? Wenn ja, bitte weckt mich nicht!

Meine Knie waren weich wie Butter, in meinem Bauch flogen tausend Feen und mein Herz schlug als ob es kein morgen gäbe. Ich hatte fast Angst in seinen Armen dahin zu schmelzen. Ich schlang meine Arme um seinen Hals, die Zeit schien still zu stehen. Draco Malfoy war alles, was ich in diesem Moment wollte.

Doch dann löste er sich von mir und schob mich einen Schritt von sich weg.

?Kaida, bitte mach es nicht schwerer als es sowieso schon ist! Verdammt, du bedeutest mir so viel! Aber das mit uns geht einfach nicht. Allein meine Gefühle für dich sind schon Gefahr genug. Bitte versuch nie mehr mich zu küssen. Wir dürfen uns nicht nah kommen?, flüsterte er heiser, waren da Tränen in seinen Augen? ?Am besten wir gehen uns einfach aus dem Weg.? Mit diesen Worten nahm er mich fest in den Arm. Ein aller letztes Mal… Dann sah er mich traurig an, hielt kurz inne und küsste mich sanft auf die Stirn. Ein aller letztes Mal… Dann ging er, ohne ein weiteres Wort.
Ich stand dort, unfähig etwas zu sagen, unfähig mich zu bewegen. Draco hatte mich nicht ausgenutzt. Ich bedeutete ihm wirklich was. Ich hatte ihn zu unrecht so mies behandelt. Verdammt, was sollte das alles? Heiße Tränen liefen über mein Gesicht. Ich wandte mich um und taumelte zum Gemeinschaftsraum zurück. Zum Glück hatte Padma meine Badesachen mitgenommen. Wie in Trance wandelte ich durch die Korridore. Ich war unfähig irgendwas zu denken. Ich war froh, Padma vor dem Eingang zum Gemeinschaftsraum stehen zu sehen, sie nahm mich an die Hand und brachte mich in den Schlafsaal. Sie bugsierte mich auf mein Bett und half mir, Hose und Pullover auszuziehen. Dann streifte sie mir ein kuscheliges Flanellnachthemd über.       ?Es scheint nicht so gelaufen zu sein wie erhofft, oder??, tröstend nahm sie mich in den Arm. Morag saß lesend auf ihrem Bett und nahm keine Notiz von uns, Lisa und Mandy waren bei ihren Freunden. Trotzdem konnte ich nicht antworten. Ich öffnete den Mund, wollte was sagen, aber ich brachte kein Wort heraus.

Stattdessen brach ich in Tränen aus. Ich warf mich Padma an den Hals und weinte hemmungslos. Sie drückte mich mit sanfter Gewalt auf mein Kissen.

?Schlaf erst mal, wir reden morgen?, flüsterte sie und zog die Vorhänge um mein Bett zu. Leise weinte ich mich in den Schlaf. Was war das nur für ein Tag?

Am nächsten Morgen war ich nicht im Stande aufzustehen. War das gestern wirklich passiert? Vorsichtig berührte ich mit den Fingerspitzen meine Lippen. Ich schloss die Augen und sah Draco vor mir. Ja, wir hatten uns geküsst. Ein letztes Mal. Denn aus irgendeinem total unsinnigen Grund war er eine Gefahr für mich. Was konnte das für ein Grund sein? Eigentlich ist doch nichts wichtiger als die Liebe!

Verwirrt, verstört und traurig blieb ich liegen. Ich bat Padma, mich krank zu melden und kuschelte mich in meine Decke. Ich konnte ihm doch heute nicht unter die Augen kommen. Ich wollte ihn nicht sehen, in dem Wissen wir könnten normal zusammen sein, wenn wir in einer anderen Zeit leben würden. In dem Wissen, dass er mich wollte wie ich ihn, ohne dass wir eine gemeinsame Zukunft hatten.



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