Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!

Das Wasser war immer noch schön warm, vermutlich lag ein Zauber über dem Bad. Ich sah aus dem Fenster. Es musste schon fast neun Uhr sein, es war jetzt vollkommen Dunkel, die schneebedeckten Berge leuchteten im Mondlicht. Die Sterne waren so zahlreich, dass der Himmel zu glitzern schien. Es war eine wunderschöne, klare Nacht.

?Romantisch, was? Wäre doch schön, wenn du die restlichen schönen Nächte nicht mit mir verbringen müsstest, sondern mit nem netten Gentleman!?, sagte Padma leise.

?Ja, nur jetzt auf die Schnelle einen zu finden dürfte schwer werden. Draco ist einfach ein Mistkerl. Alle Männer sind Mistkerle! Ich bin bisher keinem begegnet, auf den ich mich wirklich verlassen konnte?, flüsterte ich, aus Angst die Schönheit der Nacht könnte verloren gehen, wenn wir zu laut wären. Eine Fledermaus flog vor dem Fenster her.

?So übel kann er doch gar nicht sein?, protestierte Padma, immer noch flüsternd.

?War er auch nicht, bis zu diesem gewissen Abend…?, antwortete ich zähneknirschend, ?Warum kann ich nicht mal einen netten Typen kennen lernen? Einen auf den ich mich verlassen kann. Einen der nicht so rum zickt…?

?Aber wie war noch die Sache mit deiner Mutter? Sie konnte sich nicht um dich kümmern, weil es ihr selbst nicht gut ging. Und sie kann dir noch nicht alles erzählen, weil sie dich schützen will. Vielleicht ist es bei Draco ja ähnlich!?, überlegte Padma, ?Er sieht auch so aus, als ob er verdammt viele Probleme hat. Echt furchtbar!?

?Bitte lass uns aufhören sein Verhalten schön zu reden. Ich hab mich grade dran gewöhnt ihn zu hassen. Das ist ganz gut im Moment?, seufzte ich und schwamm rüber zum Beckenrand. Ich zog mich aus dem Wasser und ging zu der Liege herüber, auf dem mein Handtuch lag. Ich kuschelte mich in das Handtuch und nahm noch eins aus dem Regal. Es roch leicht nach Lavendel. Dann machte ich es mir auf der Liege gemütlich, den Kopf auf das Lavendelhandtuch gebettet.

?Padma, wenn ich Vertrauensschülerin wäre, dann würde ich hier gar nicht mehr rauskommen!?, murmelte ich müde.

Padma war ebenfalls dabei sich abzutrocknen. Sie grinste mich an.

?Deswegen legte ich mich auch nie hin, sondern ziehe mich an und verschwinde sofort. Eine Vertrauensschülerin aus Hufflepuff hing hier angeblich mal drei Tage rum, weil sie einfach keinen Sinn darin sah, den Raum zu verlassen?, erzählte sie und warf mir meinen Pullover zu. ?Zieh dich an, je schneller wir wieder in den Gemeinschaftsraum kommen desto besser. Es ist fast neun!?

?Jaaah ich beeile mich?, murrte ich und zog mir umständlich die Socken an. Dann klemmte der Verschluss von meinem BH und irgendwie kam ich nicht in meine Hose. Padma verdrehte schon die Augen. Als ich endlich angezogen war zerrte sie mich hinter sich her, zum Gemeinschaftsraum. Dachte ich.

Doch sie zog mich in einen leeren Klassenraum. Dort saßen sich im Dunkeln zwei Gestalten gegenüber und unterhielten sich angeregt.

?Hey Zabini, wir können die zwei jetzt alleine lassen. Danke, dass du ihn hergebracht hast?, sagte Padma laut.

Die zwei Gestalten drehten sich zu uns um. Malfoy war mindestens so entsetzt wie ich. Durch die Tür fiel das Licht genau in sein Gesicht. Er war wütend.

?Blaise, was soll der Mist? Du willst mich doch nicht mit dieser… dieser Blutsverräterin alleine lassen!?, rief er. Zabini war inzwischen aufgestanden und zu Padma gegangen. Er nickte ihr zu, flüstere etwas und ging an ihr vorbei durch die Tür. Padma sah tadelnd von Malfoy zu mir.

?Klärt das zwischen euch endlich mal. Ihr seid wirklich unerträglich! Und ja, die Slytherins sind der gleichen Meinung! Ich werde die Tür nicht abschließen. Aber lauft nicht gleich weg!?, sagte sie gebieterisch. Dann zündete sie mit ihrem Zauberstab einige Kerzen an, drehte sich um, verließ den Raum und zog die Tür hinter sich zu. Sie ließ mit tatsächlich mit diesem Spinner alleine!

?Padma, dass kannst du nicht machen?, schrie ich ihr hinterher.

?Du siehst doch, dass sie es kann?, meine Malfoy und verdrehte genervt die Augen.

?Malfoy, vielleicht solltest du zur Abwechslung einfach mal die Klappe halten?

?Niemand ist hier. Du kannst also ruhig Draco zu mir sagen?, antwortete er kühl.

?Okay Draco. Vielleicht sollten wir ja die Zeit nutzen und wirklich reden…?, murmelte ich und überlegte, was ich machen sollte. ?Müsstest du nicht bei Hagrid sein??, fragte ich dann. Ich dachte an die kleinen, hungrigen Minimuffs.

?Pansy war so lieb, meine Schicht zu übernehmen. Ich glaube diesem Wildhüter ist ihre Gesellschaft auch lieber als meine… Aber dann musste Blaise mich ja hier hinschleppen!?, maulte Draco, ?Das war doch alles abgekartet!?

?Hmmm… wer weiß?, seufzte ich. ?Wie geht?s dir eigentlich??, frage ich schließlich, ?Ich meine, so allgemein gesehen.?

?Geht so. Alles etwas… stressig zur Zeit?, antwortete er, weder maulig noch wütend, ?Ist halt alles nicht einfach.?

?Ja, das stimmt. Von fröhlicher Vorweihnachtszeit merke ich auch nichts. Fast freue ich mich, hier raus zu kommen?, gestand ich.

?Wann geht?s denn nach Japan? Und warum haben sich deine Eltern schon so früh dazu entschieden??, fragte Draco.

Wir redeten wie normale Menschen!

?Ich weiß es nicht. Meine Mutter will es mir erst sagen, wenn sie mich abholen. Aber sie hat mich vor dir gewarnt?, seufzend setzte ich mich auf den Tisch, auf dem Zabini vorher gesessen hatte und starrte auf meine Füße.

?Und warum hat mich keiner vor dir gewarnt, du Furie!?, meine Draco, doch als ich aufsah grinste er schwach.

?Selbst Schuld! Du… du hast mich behandelt wie irgendeine Liebschaft derer du überdrüssig bist! Das lasse ich nicht mit mir machen!?, brach ich wütend aus.

Ich erwartete, dass er auch wütend wurde und mir irgendwelche Beleidigungen an den Kopf warf. Aber er sah mich nur traurig an. Nach einigen Augenblicken holte er Luft und sagte mir endlich das, was er mir hätte schon vor Wochen sagen sollen.

?Ich weiß nicht wo ich anfangen soll… oder wie… Es tut mir so leid! Aber ich glaube du weißt schon viel zu viel und ich denke nicht, dass es gut für dich ist mehr als nötig mit mir zu tun zu haben?, erzählte Draco, seine Stimme zitterte, ?Glaub mir, es war schön dich an meiner Seite zu wissen. Ich bereue nichts. Aber es geht nicht, um deinetwillen.?

?Ich wusste nicht… ich wusste nicht, dass alles zusammenfallen würde! Dass alle die ich kenne nur darauf warten sich abzuwenden und wegzulaufen, wenn alles was ich will die Wahrheit ist!?, ich war verzweifelt. Tränen stiegen in meine Augen.

?Du wirst die Wahrheit noch früh genug erfahren. Aber mehr, als dass ich dich nur in Gefahr bringen würde, kann ich dir nicht sagen?, flüsterte Draco. Er kam auf mich zu und stand direkt vor mir. Ich sah in seine grauen Augen, in ihnen spiegelten sich flackernd die Flammen der Kerzen. ?Kaida, lass uns aufhören mit diesem kindischen Krieg. Ich will nicht, dass die letzten Wochen, die du hier in Hogwarts bist, so aussehen!? Er strich mir über den Kopf.

?Es tat so weh, Draco. Ich wollte nichts anderes als dir auch weh tun. Noch nie hat etwas oder jemand mich so verletzt!?, mein Herz schlug mir bis zum Hals, ?Und es tut immer noch weh!?

?Ich kann dich verstehen, vielleicht hätte ich ähnlich gehandelt. Aber auch mir tat es weh dich so zu behandeln. Dich gehen zu lassen?, sagte er bitter, ?Und es tut so weh, dich jeden Tag mit diesem Schla… Roger zu sehen. Als du ihn geküsst hast… Ich dachte mein Herz zerreißt.? Draco wich meinem Blick aus. Verbittert sah er zur Seite.



1 Kommentar zu “Kaida – Eine Geschichte über Krieg (Teil 2), Kapitel 17”

  1. Ahra said:

    sie war so geil bin schon am weinen :’(
    so schoen das sei weider normal reden udn so traurig das kaida bald die schule verlaesst :(
    will unbedingt weiterlesen!!!

    liebe gruesse
    Ahra :)

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