Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!

Als am nächsten Morgen mein Wecker klingelte, fiel ich beinahe aus dem Bett. Ich sprang auf und weckte die anderen.

?Los Mädels! Raus aus den Feder, schnell! Sonst verpassen wir die Eulen! Was, wenn jemand von euch Post kriegt??, brüllte ich glücklich und rieb mir die Hände.

Ich glaube während den vergangenen fünf Jahren in Hogwarts bin ich noch nie so früh in der Großen Halle gewesen. Roger saß neben mir, mit bestem Blick auf den Slytherin-Tisch. Wir tuschelten die ganze Zeit, während unsere Freunde nach und nach eintrudelten. Es schien sich rumgesprochen zu haben, dass etwas passieren würde. Fast alle Ravenclaws waren früher als sonst in der Großen Halle. Auch die Gryffindors und Hufflepuffs waren früher dran als sonst. Oder bildete ich mir das nur ein?

?Und du bist ganz sicher, dass es seine Eule war??, flüsterte Roger zum zehnten mal in mein Ohr. Er war sichtlich nervös.

?Ja, Greystar hat ihn selbst gerufen. Und ich vertraue meiner Eule!?, zischte ich zurück.

Wie aufs Stichwort kam Malfoy in diesem Moment in die Große Halle, wie immer flankiert von Crabbe und Goyle, gefolgt von Pansy und Blaise. Und er setzte sich tatsächlich so hin, dass Roger und ich seinen Gesichtsausdruck sehen konnten. Er sah unverschämt gut aus, verhielt sich aber auch unverschämt. Er nahm einer Erstklässlerin aus seinem eignen Haus die Kaffeekanne und den letzten Rest Kiwimarmelade weg. Er spielte auf ganzer Linie Prinz von Slytherin. Kotzbrocken.

Dann hörte ich ein Flattern. Roger und ich sahen uns an und grinsten, dann schauten wir erwartungsvoll zur Decke. Die Eulen kamen. Und in der Masse sah man einen rot-goldenen Schimmer. Mehr und mehr Schüler suchten nach ihren Eulen, und immer mehr bemerkten den roten Fleck. Dann flog der große Uhu niedriger, steuerte direkt auf den Slytherin-Tisch zu. Man konnte das Wappen immer besser erkennen.

?DRACO!! Deine Eule?, quiekte Pansy schrill. Der Geräuschpegel in der Großen Halle stieg stark an. Gelächter mischte sich mit amüsiertem Getuschel. Dracos Gesichtsausdruck übertraf alle Erwartungen!

Mit großen Augen starrte er den Uhu an, der da mit einem Gryffindorwappen auf der Brust auf ihn zu flog. Dann verschluckte er sich an dem Toast, auf dem er grade rumkaute und lief rosa an. Er zückte seinen Zauberstab, wohl um die Eule wieder zurückzufärben, aber durch sein andauerndes Husten brachte er es nicht zustande. Der Uhu landete schließlich unschuldig schuhuend auf dem Tisch und guckte seinen Besitzer aus großen, runden Augen an. Malfoy schimpfte laut, er war unheimlich wütend, doch wegen des Gelächters, das nun sogar den Slytherin-Tisch angesteckt hatte, konnte man ihn nicht verstehen. Schließlich sprang er auf, stieß dabei jedoch mit den Knien an den Tisch, so dass sämtliche Tassen und Gläser in seiner nähe umkippten. Er veranstaltete eine riesen Sauerei, in der sein Uhu hilflos umherhüpfte.

Ohne davon Notiz zu nehmen stürmte er mit wehendem Umhang aus der Halle.

?Wow Kaida! Damit hast du alles was du bisher gemacht hast getopt!?, meinte Anthony anerkennend und grinste.

?Herzlichen Glückwunsch?, strahle Mandy, ?Dem hast du´s echt gezeigt.?

?Das war ich nicht allein, ihr vergesst Roger!?, erinnerte ich meine Freunde und stupste Roger an. Der grinste verlegen und wurde beinahe so rosa wie Malfoy eben.

Die verfärbte Eule war das Gesprächsthema Nummer eins in der Schule. Der Tag musste für Malfoy einem Spießrutenlauf gleichen. Für mich war es wie ein Triumphzug, denn wann immer ich einem Ravenclaw über den Weg lief erntete ich einen anerkennenden Knuff in die Seite oder meine Schulter wurde getätschelt. Wir hatten zusammen Verwandlung und er sagte die ganze Doppelstunde lang kein Wort. Auch am Nachmittag in Kräuterkunde saß er still und bockig auf seinem Platz. Jeden anderen Schüler hätte Snape niedergemacht, aber Malfoys Verhalten nahm er einfach hin, zudem schien seine Laune genau so schlecht zu sein wie die seines Lieblingsschülers.

Als ich nach dem Unterricht allein in die Bibliothek ging, hörte ich Schritte hinter mir. ?Wenn du so was noch mal machst, bist du dran?, zischte Malfoy mir ins Ohr, als er mich eingeholt hatte. ?In der Liebe und im Krieg ist alles erlaubt. Und das mit der Liebe haben wir ja abgehakt?, raunte ich ihm zu und beschleunigte meine Schritte. Ich hörte nur, dass Malfoy stehen geblieben war. Ich riskierte einen Blick über die Schulter und grinste überlegen. Er starrte mich fassungslos an. ?Krieg? Kannst du haben?, sagte er laut, seine Stimme zitterte vor Wut.



1 Kommentar zu “Kaida – Eine Geschichte über Krieg (Teil 2), Kapitel 3”

  1. Ahra said:

    Och man das ist doof ich möchte weiterlesen!!!!

    Trotzdem ist die geschichte hamma gut besser als die davor ;)

    Liebe Gruesse
    Ahra :)

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