Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!
?Kaida, es ist schön, dass du wieder die Alte bist. Ich dachte schon du fängst an ihn zu mögen?, gestand er erleichtert.
?Nein, keine Angst. Er ist nun mal ganz sein Vater?, murmelte ich grimmig.
Roger nickte zustimmend. Dann aßen wir schweigend weiter. Nach einer Weile stießen Padma und Anthony zu uns, dann Lisa und Terry und schließlich Mandy in Begleitung von Michael Corner. Seamus war wohl wieder out.
?Sehr schön?, meinte Mandy grinsend, ?Dann gibt?s ja jetzt kein fünftes Rad am Wagen mehr!? Sie küsste Michael auf die Wange. Sie und meine anderen Freundinnen so verliebt und vertraut mit ihren Freunden zu sehen versetzte mir eine Stich. Denn Roger und ich waren nicht zusammen. Ich zweifelte auch daran, dass es jemals so kommen würde. Als ich Anstalten machte, aufzustehen, sprang Roger auf, lief um den Tisch und zog mir den Stuhl zurück.
?Hast du Lust noch eine kleine Runde am See spazieren zu gehen??, flüsterte er mir dabei zu. Ich überlegte kurz, doch dann nickte ich stumm. Grinsend bot er mir seinen Arm an. Mit einem Lächeln hakte ich mich bei ihm ein und wir stolzierten zusammen aus der Großen Halle. In der Eingangshalle holte er mit dem Aufrufzauber unsere Winterumhänge, half mir meinen anzuziehen und hielt mir das Portal auf. Ich machte einen Knicks und ging hinaus.
Wir gingen hinunter zum See, der Himmel war Wolkenverhangen aber es war nahezu windstill. Einige Eulen flogen auf die Schule zu, doch sonst regte sich nichts. Nicht mal der Krake war zu sehen, der See war still und schwarz. Wir setzten uns auf einige große Steine am Ufer.
?Du Roger, es tut mir leid, dass ich dich damals hab so stehen lassen?, begann ich. Ich wusste, irgendwann würden wir darüber reden müssen. Warum also nicht jetzt?
?Ist schon gut. Ich denke ich habe dich damals ziemlich überrumpelt?, antwortete er, ?Du hattest ja kaum eine Chance mich richtig kennen zu lernen.?
?Ja, das stimmt. Trotzdem, es war nicht fair. Vielleicht kann ich dich ja jetzt besser kennen lernen??, sagte ich vorsichtig. Schüchtern lächelte ich ihn an.
?Dazu ist es nie zu spät. Es gib durchaus einiges mehr über mich zu wissen, als dass ich der Ex von Fleur Delacour und Quidditch-Kapitän bin. Zum Beispiel stehe ich unheimlich auf Muggel-Süßkram. Und ich mag Hippogreife. Ich nehme es Malfoy immer noch übel, dass wegen ihm Seidenschnabel damals beinahe hingerichtet wurde…?, erzählte er beiläufig.
?Ja, das ist echt übel gewesen. Aber zum Glück konnte er ja entkommen… weißt du schon, was du nach der Schule machen willst? Lange haben wir ja nicht mehr.?
?Ich weiß nicht genau, am liebsten natürlich Quidditch spielen. Aber irgendwie finde ich auch die Jobs im Ministerium sehr interessant. Mal sehen…?, Roger kratze sich nachdenklich am Kinn. ?Und du??
?Im Moment sieht es fast danach aus, als würde ich meinen Abschluss in Japan machen. Sollten sich die Angriffe der Todesser häufen, ist es dort einfach sicherer. Danach würde ich gerne auf der Drachenfarm meines Großonkels arbeiten, oder Heilerin werden wie meine Mutter?, ich seufzte. Wollte ich wirklich weg von Hogwarts? Roger sah mich traurig an.
?Dann bleibt uns aber nicht mehr viel Zeit mit dem näher kennen lernen?, murmelte er zu sich selbst. Doch dann grinste er, ?Aber dann kann ich wenigstens noch lernen, wie man Malfoy am besten ärgert!?
?Man könnte seiner Eule ein Gryffindorwappen auf den Bauch färben?, schlug ich vor. Wir sahen uns an und grinsten, dann sprangen wir und liefen los zur Eulerei. Außer Atem und lachend öffneten wir die Tür und schlugen sie hinter uns zu.
?So, welche ist es??, fragte Roger und sah sich um. Hier waren verdammt viele Eulen und mit Sicherheit waren gar nicht alle hier.
? Er hat einen Uhu, wie ich. Sie sind vom gleichen Züchter, ich glaube sogar Brüder ? guck nicht so geschockt, wir haben sie zur Einschulung gekriegt, unsere Eltern sind doch befreundet!?, ich suchte die Sitzbalken ab. ?Da oben ist Greystar! Und neben ihm sitzt ein anderer Uhu, der einzige wie ich sehe!? Ich biss mir auf die Unterlippe und blickte konzentriert hinauf. Dann entdeckte Greystar mich und flog auf meiner Schulter. Roger lachte, als der Uhu begann in mein Ohr zu zwicken.
?Der scheint dich auch ganz schön vermisst zu haben?, witzelte Roger.
?Greystar, kannst du bitte Malfoys Eule zu uns bringen??, flüsterte ich meiner Eule zu und zückte meinen Zauberstab. Greystar schuhute leise, doch dann schrie er einmal schrill. Erst passierte nichts. Doch dann plusterte sich der andere Uhu auf und schwebte majestätisch mit ausgebreiteten Schwingen herunter zu uns.
?Der ist ja genau so aufgeblasen wie sein Besitzer?, kicherte Roger.
Als der Uhu genau über uns war konzentrierte ich mich auf das Gryffindorwappen und flüsterte infice noctua. Aus der Spitze meines Zauberstabes brach das Wappen hervor und legte sich wie ein Aufkleber auf die Brust der Eule. Innerhalb einer Sekunde zog die Farbe ein und es schien, als seien die Federn des Uhus als rot-goldenes Löwenmuster gewachsen. Verstört flatterte dieser auf den höchsten Balken im Turm.
?Krass!?, meinte Roger staunend. Dann sah er mich an und wir brachen in schallendes Gelächter aus.
?Lass – uns – hier – verschwinden, bevor – uns – jemand – sieht!?, keuchte ich, als wir einigermaßen wieder Luft kriegten. Schnell flüchteten wir ? immer noch kichernd ? zurück in den Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Wir ließen uns auf ein Sofa fallen und versuchten uns nichts anmerken zu lassen. Lisa und Terry saßen uns kuschelnd gegenüber. Doch als Terry sie plötzlich ?Meine kleine kluge Eule? nannte, sahen Roger und ich uns an und prusteten wieder los. Unsere Freunde sahen uns nur verständnislos an.
?Was habt ihr denn wieder ausgeheckt??, fragte Terry skeptisch.
?Wirst du morgen schon sehen?, sagte ich geheimnisvoll, ?Für einen gewissen jemand wird es jedenfalls zum eulen!? Und wieder lachten Roger und ich, uns standen die Tränen in den Augen.
?Lasst euch einfach überraschen!?, fügte Roger grinsend hinzu.
Als wir uns einigermaßen wieder beruhigt hatten, spielten Roger und Terry eine Runde Zauberschach, während Lisa und ich uns an einen Aufsatz für Verwandlung machten. Wir tüftelten den ganzen Nachmittag an unseren Hausaufgaben. Wie Lisa war ich meistens sehr ehrgeizig was meine Noten anging, und da ich mich in den letzten Wochen hängen gelassen hatte, musste ich jetzt reinhauen. Wir tauschten also unsere fertigen Aufsätze aus, verbesserten die Fehler oder schwammige Formulierungen und schrieben alles, nachdem wir drüber gesprochen hatten, ins reine. Schließlich wollten wir Ravenclaw keine Schande machen und Punkte sammeln.
Als es dunkel wurde, gingen wir zusammen runter zum Abendessen. Dort trafen wir auch Padma und Anthony. Mandy und Michael waren den ganzen Tag nicht aufzufinden gewesen.
?Ich weiß genau was die jetzt machen?, grinste Padma.
Wir wussten alle woran sie dachte. Doch nicht nur unsere Freundin fehlte, Malfoy kam auch nicht zum Abendessen.
?Hoffentlich ist er morgen beim Frühstück?, flüsterte Roger mir ins Ohr, ?Seine Eule kriegt doch jeden Morgen Toast von ihm…?
Wieder fingen wir an zu kichern und wurden verwundert angestarrt.
?Die haben was ausgeheckt?, erklärte Terry den anderen.
Die nickten nur wissend und aßen schmunzelnd weiter. In den vergangenen Jahren hatte ich immer wieder mal mit irgendjemandem zusammen einen Streich oder eine Stichelei gegen jemanden ? mit Vorliebe Slytherins ? ausgeheckt. Aber meist harmlose Sachen wie verhexte Tinte oder verfluchtes Pergament. Sachen, die meine Opfer zwar nervten, sie aber nicht öffentlich zur Schau stellen.
Der Abend verlief entspannt. Ich saß mit meinen Freunden zusammen im Gemeinschaftsraum, wir spielten Schach und tranken Tee. Hin und wieder rissen Roger oder ich Eulen-Witze, die außer uns noch niemand verstand. Mit kindlicher Vorfreude ging ich schlafen, Malfoys Gesicht zu sehen würde der Höhepunkt des Tages werden. Mit einem diabolischen Grinsen im Gesicht schlief ich ein.

Deiner auch?
^^ Unsere Geocaching-Statistik
die geschichte ist mal wieder gaaanz gut gelungen.
)
ich glaube ich lese immer und immer wieder schneller
(ich wuensch mir zu weihnachten das ich die geschichte auf einmal lesen koennte
Liebe Gruesse
Ahra