Gestern war ich im Kino, und zwar in einem kuscheligen, kleinen Programmkino. Ich glaube, der Saal hatte vielleicht 50 Plätze. Wenn überhaupt. Es gab vor dem Film weder Werbung noch Trailer. Die Sessel waren rot und flauschig, noch so zum klappen, wie man das von früher kennt.
Und in diesem hübschen, alten Kino haben mein Freund und ich “Coraline” gesehen.
Das Kino war das Palatin in Mainz, es war erfreulich “günstig” (im Vergleich zu anderen Kinos) dank Studentenrabatt. In den meisten Studentenstädten gibts den nämlich einfach nicht mehr, weil eh nur Studenten ins Kino gehen…
Coraline ist eine Büchverfilmung des gleichnamigen Buches von Neil Gaiman. Das ist der gleiche, fantasievolle Mann, der “Der Sternwanderer” geschrieben hat. Die Bücher muss ich dringend mal lesen…
Coraline ist ein Mädchen, dass mit ihren Eltern in ein komisches, rosanes Haus mitten in der Pampa zieht. Im Haus wohnen ein Russischer Artist mit Mäusezirkus und zwei alte, runzlige Ex-Schauspielerinnen mit Hunden. Die Vermieterin hat zudem einen Enkel namens Wybie, den Coraline beim rumstromern kennenlernt. Mit dabei ist auch ein schwarzer, struppiger Kater.
Coalines Eltern sind Autoren, sie schreiben über Gartenzeugs und Pflanzen. Blöd nur, dass die Mutter Schmutz nicht mag (und demnach Gartenarbeit) und der Vater nicht sonderlich gut kocht – aber für´s Kochen zuständig ist.
Da ihre Eltern arbeiten müssen, bleibt auch kaum Zeit zum auspacken… Allgemein findet Coraline es ziemlich öde in ihrem neuen Zuhause. Im neuen Wohnzimmer findet sie hinter der Tapete eine geheimnissvolle kleine Tür – abgeschlossen.
Als ihre Mutter dir Tür für sie zum ersten mal öffnet ist dahiner – eine Wand. Zugemauert… Da ist auch die merkwürdige Puppe, die Wybie ihr zuvor gebracht hat, kein Trost. Die Puppe sieht genau so aus wie sie…
Aber Nachts kommen plötzlich die Springmäuse des russischen Artisten und führen sie zu der Tür – durch die Tür! Und auf der anderen Seite wartet ihre andere Mutter und ihr anderer Vater.
Die beiden sehen aus wie ihre Eltern, sind nur viel besser. Ihre Mutter kocht viel, ihr Vater ist immer froh und gut gelaunt…
Merkwürdigerweise haben die beiden aber Knöpfe als Augen…
Naja, aber sehr viel mehr mag ich auch nicht verraten. Man sollte den Film doch gesehen haben ^^
Allerdings ist der Film meiner Meinung nach nicht unbedingt geeignet für sehr junge oder ängstliche Kinder. Teilweise ist es doch sehr gruselig, was Coraline so passiert…
Viel Spaß damit! Für die ganz eiligen gibt es die DVD übrigens auch schon als Import, da der Film natürlich überall sonst schon im Februar gelaufen ist…

Deiner auch?
^^ Unsere Geocaching-Statistik
Schade, bin ein sehr ängstliches Kind 8(
Vielleicht gehts ja mal daheim, wenn Trulla deine Hand hält… ^^
Glaube nicht, ich versteck mich bei sowatt immer hinterm Sofa- und da ist nur Platz für einen^^