Ich hab grad einen Kuchen gebacken. Nein – zwei Kuchen! Für die netten Menschen, die mich die letzten 5 Wochen bei sich haben praktizieren lassen.
Und da hab ich mich mal im Internet umgeschaut und mir überlegt, was ich so für die Meute backen könnte. Die vernichten Kuchen ja beinahe…

Ich bin dann auf ganz tollen Bananenkuchen gestoßen. Ich mag Bananen. Und eben fiel mir ein, dass der sich SUPER für Piratenpartys (also Kindergeburtstage) eignet. Weil es ja eigentlich der totale Karibikkuchen ist.

Naja, man braucht jedenfalls folgendes für den Teig:
* 200g Zucker (für´s Karibikfeeling: Rohrzucker?)
* 3 Eier
* 300ml Buttermilch
* 400g Mehl
* 2-3 gut reife Bananen
* Backpulver
und ein Esslöffel Vanillezucker

Auf den Teig kommen noch die mega-leckeren Streußel. Da kommt rein:
* 150g Zucker
* 150g Mehl
* 150g Kokosraspeln (!)
* 150g Butter oder Margarine (vielleicht funktioniert auch Kokosfett??)
und 2-3 EL Kakaopulver sowie für die erwachsenen Piraten etwas Rumaroma

Zuerst werden die Eier mit dem Zucker schaumig geschlagen, dann kommen Mehl, Backpulver und Buttermilch dazu. Wenn der Teig soweit fertig ist, fehlen nur noch die Bananen. Die müssen zuerst natürlich geschält werden und dann auf einem Teller mit der Gabel zerdrückt (geht so am besten). Wenn Kinder vorhanden sind, können die das sicher auch machen. So ein starker Pirat ist sicher ein guter Bananenzerdrücker…

Die Banane kommt dann in den Teig, kann man entweder unterheben oder auch mit dem Mixer gut durchmixen. Je nach belieben. Ich hab gemixt.

Der Teig wird dann auf einem Backblech verteilt. Das sollte entweder mit Backpapier ausgelegt oder gefettet sein. Ich hab Backpapier genommen.

Dann kommen wir zu den Streußeln.
Mehl, Zucker und Kokosraspeln werden mit der geschmolzenen Butter übergossen und gut zu Streußeln verknetet. Aber aufpassen, dass die nicht zu matschig werden!!

Der Streußenteig wird dann auf dem Bananenteig gut verteilt.

Dann kommt das ganze bei 180-190°C (Nachtrag: wohl eher 200° oder 210°?!) in den Backofen. Nach etwa 30 Minuten müsste der Kuchen fertig sein. Am besten mit einem Messerchen oder einer Stricknadel reinstecken und schauen, ob er gar ist.

Als Tipp könnte man den Bananenteig auch zur Hälfte mit Vollkornmehl backen, das habe ich nämlich gemacht. Der nussige Geschmack passt gut zur Banane. Alternativ könnte man auch gemahlene Haselnüsse in den Teig geben.

Zu trinken kann ich tropische Fruchtsäfte und natürlichRum empfehlen ;-) Oder selbstgemachten Eistee. Ich glaube von Teekanne gibt es da tolle neue Sommersorten… Denn die Piraten damals hatten ja auch weder Cola noch Fanta…



4 Kommentare zu “Karibik-Kuchen mit Banane und Kokosraspeln”

  1. Mary Malloy said:

    Cool, das klingt lecker, ich mag Bananen auch total! Wird gleich in meine Rezeptelesezeichenliste aufgenommen! Und als liebensgewürzige “Hausfrau” überlasse ich dir dann natürlich auch einen leckeren Rezepttipp:

    http://verena.neontrauma.de/wordpress/?p=1243

    Die hab ich mit meinem kleinen Bruder (12) gebacken, als der mich in München besucht hat, hmjammi! :)

  2. blondie said:

    Hab gerade dein Bananenkuchenrezept ausgedruckt. Hört sich lecker an und werd ich morgen gleich mal ausprobieren.

  3. Silberblut said:

    Das freut mich aber ^^
    Es kann übrigens sein, dass der Kuchen etwas heißer gebacken werden muss… Ist mir erst heute beim essen aufgefallen -_-

  4. Mary Malloy said:

    Hier extra für dich als Service der Link zum Testen:
    http://www.trnd.com/empfehler.trnd?id=1089371627183724194

    Und ich hab zwei Bitten: Ergänz doch bitte in deinem Blogger-Profil die Adresse von “Alles über”, ich komm von deinem Profil nämlich gar nicht hierher und mein Hirn kann von “Silberblut” keine Verknüpung zu dieser Blogadresse herstellen!
    Außerdem wär’s super, wenn man auch von deinem Blog alle folgenden Kommentare per Mail abonieren könnte, dann könnte man den Verlauf besser verfolgen.

    So, genug genörgelt. :)

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