Eine Sendung im Fernsehn hat mich grade dran erinnert… Wir haben damals auch in der Vorlesung darüber gesprochen. Also, über Entwicklungsschäden und Missbildungen des Kinden, wenn Schwangere Alkohol oder andere Drogen konsumieren.
Wenn Kinder schon Cracksüchtig geboren werden… dann läuft doch irgendetwas falsch. Das erste, was ein Kind im Leben macht sollte KEIN kalter Entzug sein!
Aber zurück zum Fetalen Alkoholsyndrom… Viele Menschen werden einfach zu erbärmlichen Kreaturen, im Bezug auf Alkohol. Klar gibt es Argumente wie “Ja, wenn man erstmal süchtig ist, dann ist das ja nicht so leicht…” blablabla. Aber eine Schwangere die weiß, dass sie schwanger ist und Alkohol trinkt ist DAS LETZTE.
Ein Kind ist etwas wertvolles und vor allem ein Mensch. Ein Mensch, dem man die bestmöglichen Lebensvorraussetzungen schaffen sollte. Und ich rede hier nicht von Materiellem – sondern erstmal von Körperlichen und Geistigen “Attributen”.
Sollte man nicht in der Lage sein, die Finger während einer Schwangerschaft von schädigenden Substanzen zu lassen, dann sollte man tunlichst verhindern, schwanger zu werden!
Alkohol kann prima die Blut-Plazenta-Schranke passieren und wandert direkt durch die Nabelschnur zum Kind. Da der Stoffwechsel des Ungeborenen aber nicht darauf ausgelegt ist, Alkohol abzubauen, bleibt dieser länger im Körper.
Alkohol ist ein Zellgift (deshalb wirds ja auch zum Desinfizieren verwendet – es killt einfach alles) und so hat es viel Zeit, das Kind zu schädigen.
Grad beim Alkoholkonsum in den ersten 9 Wochen kommt es zu schwerwiegenden Schädigungen. In dieser Zeit hat der Embryo keinerlei Möglichkeit, den Alkohol abzubauen.
Und wie ihr alle Wisst – Alkohol schädigt besonders gern das Gehirn.
Wenn man sich selbst die Neuronen wegsaufen will – bitte! Aber ein ungeborenes Kind kann nicht nein sagen. Es hat keine Wahl.
In vielen Fällen macht Alkohol aus Menschen wirkliche erbärmliche Kreaturen. Solange sie aber für sich erbärmlich betrunken in einer Ecke liegen, Müll labern, sich blamieren oder kotzen, kann das egal sein. Selbst wenn sie sich zu Tode saufen – selbst schuld. Sollen sie doch.
Aber in meinen Augen ist es Körperverletzung, als Schwangere Alkohol zu trinken. Klar, man weiß nicht immer, dass man Schwanger ist… Aber wenn man es weiß und trotzdem trinkt ist das unverzeihlich.
Studien zu dem Thema, zeigen unterschiedliche Ergebnisse, aber in Britannien haben Kinder, deren Mütter in der Schwangerschaft nur sehr wenig Alkohol getrunken haben schon deutliche Verhaltensauffälligkeiten. Selbst wenn das Kind körperlich gesund erscheint, emotionale Störungen, Hyperaktivität und andere Probleme zeigen sich oft erst Jahre später.
Genaueres lesen könnt ihr bei Wikipedia, bei “FASKinder” und auch bei “FASWorld“.
Es ist jetzt nicht so, dass ich nix trinke. Durchaus nicht. Nur bin ich im Stande meine Grenzen einzuschätzen und gefährde dabei nicht die Leben anderer…

Deiner auch?
^^ Unsere Geocaching-Statistik
Was mich dabei mal interessieren würde: kann ein Arzt das feststellen und ggfs. eingreifen,sprich die Frau auf Entzug setzen?
Naja, das ne Frau Alkohol trinkt, kann man sicher feststellen, solange der noch nicht abgebaut ist… Also, im Akkutfall.
Aber ich weiß grad gar nicht, wie lange man Alkohol und seine Abbauprodukte noch nachweisen kann.
Und… muss ja nicht mal sein, dass die Frau abhängig ist.
Ein kleines Glas Wein pro Woche reicht schon für Schäden. Wer will das nachweisen? Wer will das verhindern?
Ich hab ja eh ziemlich harte Ansichten, was “Menschen” und das “sich vermehren” angeht, bzw die Erlaubnis aka zu erfüllende Voraussetzungen dazu.
Dazu könnt ich jetzt nen halben Roman schreiben, laß ich aber mal. Bringt mir eh nur wieder geworfene Steine ein und mir ist heut nicht nach Steinhaufen. (?)
Ich will jedenfalls irgendwann Kinder, verzichte seit Jahren drauf, weil ich die meiner Meinung nach eigentlich Standard sein sollenden (sein sollenden? Egal..) Grundlagen dafür bisher nicht erfüllen konnte.
Darunter fiel auch: rauchen aufhören.
Okay, rauchfrei bin ich nu seit nem Jahr, Alk trink ich eh nur einmal im Jahr, nämlich an Silvester und im Falle einer Schwangerschaft wäre auch damit nischt mehr.
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Was Demians Frage angeht:
Ich wäre durchaus dafür, regelmäßige Untersuchungen zwangsmäßig anzuordnen, die sofort Aufschluss über den Konsum irgendsolcher bzw. auch von Gesellschaftsdrogen geben.
Und wenn dann auch nur eine Zigarette oder Gläschen Alk nachgewiesen werden kann, irgendwelche Maßnahmen einleiten. Frage wäre nur: was für Maßnahmen…?
Spätestens an dem Punkt schreien ja gleich alle wieder los von wegen freie Selbstbestimmung und blubb.
(nach der Selbstbestimmung des Kindes fragen solche Leute dann natürlich nicht….)
Und dann wär ja auch die Frage: wat willste machen? Kannst so ne Schwangere ja schlecht einsperren bis zur Geburt…
Also… Ich finds krass, dass man für alles ne Erlaubnis/n Führerschein etc braucht. Nur Kinder kriegen darf jeder…