Nach dem ich im November den wirklich wunderschönen Film “Krabat” gesehen habe, hab ich mir zu Weihnachten dann sofort das Buch gewünscht. Eigentlich ist´s ja nicht so toll, erst Film dann Buch… Aber ich wollte eben einfach mehr
Heut hab ich das Buch dann ausgelesen und ich muss sagen: Ich bin schwer begeistert!
Klar, es ist schon mehr ein Jugendbuch und sicherlich nichts für Leute, die auf dicke Wälze a´la Der Herr der Ringe oder die Bücher von Bernhard Hennen fressen…
Krabat ist keine wer-weiß-wie komplexe Geschichte, Krabat hat auch nur 255 Seiten in recht großer Schrift und ist an einem Tag zu lesen. Lange Ausflüge in andere Welten sind da aher nicht drin…
Aber trotzdem. Man begeleitet den jungen Müllerlehrling Krabat zur Zeit des 30jährigen Krieges durch seine 3 Lehrjahre.
Nachdem seine Eltern gestorben wird und er es bei den Pfarrersleuten, die ihn adoptierten, nicht ausgehalten hat, läuft Krabat davon und schlägt sich als Betteljunge durchs Leben. Bis er aufgrund wirrer Träume den Weg zu einer Mühle findet.
Der Müller bietet Krabat eine Lehrstelle an. Doch er lehrt nicht nur das Mehl mahlen, sondern auch Schwarze Magie. Mit Krabat gibt es 11 Gesellen, die in der Mühle arbeiten. Ebenso mahlt die Mühle nur, wenn 12 Burschen arbeiten.
Die Arbeit ist schwer, doch besonders Tonka, der Altgeselle steht Krabat bei. Langsam entdeckt dieser die Geheimnisse der Mühle und des Meisters… nur als es auf den Silvesterabend zugeht, werden die Gesellen unruhig und Krabat kann sich ihr verhalten nicht erklären.
In der Neujahrsnacht stirbt Tonka schließlich…
Die Mühle steht still.
Doch um den Dreikönigstag taucht der Meister mit einem neuen Lehrling auf, der Tonkas Platz einnimmt. Und die Mühle mahlt wieder… Doch wem kann Krabat vertrauen, jetzt wo Tonka nicht mehr ist?!
Obwohl ich den Film ja vorher gesehen habe, war das Buch ziemlich spannend. Da wären die Sticheleien der Gesellen untereinander, die Machtkämpfe und Machenschaften des Meisters, der “Gevatter” der immer zur Neumondnacht in die Mühle kommt…
Und natürlich das namenlose Mädchen, welches Krabat nur Kantorka nennt und welches er einfach nicht mehr aus dem Kopf kriegt.
Genau das richtige Buch bei diesem Ekelwetter… Dazu noch eine Tasse Tee und eine schöne kuschelige Decke und ihr habt den perfekten Winternachmittag!

Deiner auch?
^^ Unsere Geocaching-Statistik
Hui, danke für die Rezi.
Das klingt vielversprechend und ist für mich Anlaß, mir das Buch mal beim Amazon meines Vertrauens zu bestellen. ^^
Wußte bislang nicht, was ich von halten soll.
Das Buch ist auf jeeeden Fall sehr schön zu lesen!
Und obwohl ich den Film gesehen hatte, gabs noch sehr viele Überraschungen in dem Buch