So, jetzt NACH den ganzen Klausuren hatte ich endlich mal wieder Zeit für meine Lieblingsbeschäftigung: Sneak! ^^ Ich war seit den Weihnachtsferien nicht mehr und jetzt wo sich das so ergab *hüpf* Auch hier in Hessen macht sneaken Spaß…

Gut, “Im Tal von Elah”ist harter Tobak und ein Film… der ziemlich bedrückt. Ich für meinen Teil habe das Kino mit einem schlechten Gefühl verlassen. Aber erstmal mehr zur Handlung.

Ein personierter Militärpolizist erfährt, dass sich sein Sohn, nachdem er aus einem 18-monatigen Einsatz im Irak wiedergekommen ist,  “unerlaubt entfernt” hat. Sprich: vermutlich ist er abgehauen. Keine schöne Sache, vor allem wenn der Vater schon bei der Militärpolizei war und der große Bruder als Hubschrauberpilot beim Militär ums Leben gekommen ist. Das Herz für´s Militär und so…

Vater glaubt nich, dass sein Sohn wirklich desertiert ist und fährt los, um den Sohn zu suchen. Er fängt in der Kaserne an, lässt dort das Handy vom Sohn mitgehen um sich die Bilder und Videos aus dem Irak anzusehen (moderne Medien eben… was würden wir ohne machen?). Leider hat das Handy die Hitze nicht verkraftet, er kriegt die Videos erst nach und nach von nem Computer-Spezi geschickt.

Nachdem er auch eine Vermissenanzeige bei der RICHTIGEN Polizei geschaltet hat, wir irgendwann eine Leiche gefunden. In der Nähe einer Straße, aber das Gelände 15m von der Straße weg gehört dem Militär. Also streiten sich Polizei und Militärpolizei erstmal um die Zuständigkeit. Natürlich ist die Leiche besagter Sohn. Zerstückelt und verbrannt… Verdacht: Drogenmafia oder die Kameraden.

Der Vater, der selbst im Krieg war, schließt aus, dass es die Kameraden waren. Wer zusammen im Krieg war, tut sich soetwas nicht an. Es tauchen immer mehr Spuren auf, die aber genau das Gegenteil besagen… und dann wieder in eine andere Richtung weisen… Waren es die Mexikaner oder die Kameraden? Wie es ausgeht, müsst ihr ausnahmsweise mal selbst rausfinden.

Tja, was kann man noch über diesen Film sagen?! Ich finde ihn, erschreckend, beängstigend… Die menschliche Seele hat  - wenn es sie denn gibt - viele Abgründe. In Ausnahmesituationen tun Menschen Dinge jenseits aller Moral.  Der Vater, der seinen Sohn für einen wirklich guten Jungen gehalten hat, erfährt, dass dieser Drogen nahm, in Stripclubs ging und die Frauen dort beschimpfte… und im Irak Menschen gefoltert hat. Den Spitznamen Doc bekam er, weil er verwundeten Irakis wörtlich den Finger (manchmal auch die ganze Hand) in die Wunde legt und fragte “Na, tut das weh?”. Und er hat ein Kind überfahren. Darauf stößt der Vater, als er seine Kameraden nach einem Stoffbündel fragt, vom dem der Sohn seinem Vater ein Foto geschickt hat.

Menschen verändern sich durch den Krieg, durch das was sie sehen und erleben. Niemand übersteht sowas unbeschadet, dass werdet ihr feststellen, wenn ihr mal mit euren Großeltern redet. Krieg macht Menschen kaputt, dass kann einfach niemand leugnen. Man weiß es, aber bewusst wird es einem nur, wenn man damit konfrontiert wird.

Fazit: Ein Film zum nachdenken, nicht für zarte Gemüter. Mir war zum Heulen zumute…



Ähnliche Beiträge zu "Im Tal von Elah - Antikriegsfilm":

5 Reaktionen zu “Im Tal von Elah - Antikriegsfilm”

  1. Jen

    Hey. :)
    Lese deinen Blog auch ab & zu mal. :b
    Hab’ seit heute auch einen Blog, aber auf Myspace. :]
    Vllt. auf gute Kommentarschaft? hihi.. (:
    Hm, wollt’ vorher irgendwie nicht fragen, sonst würde es mir ergehen wie “Ando”.. ^^ Aber ich frag’ jetzt einfach: Kannst du mir evtl. auch eine Einladung schicken?
    Schönen Abend äh schöne Nacht noch & angenehme Träume. :)
    Lg + xoxo, Jen.

  2. Jen

    Achja, myspace vergessen - falls es dich interessiert. :)

  3. Silberblut

    dann frag doch demnächst beim richtigen beitrag ;-) brands for friends passt jetzt nicht sooo gut zu antikriegsfilmen…

  4. Jen

    Ja, ich weiß. - Wollt’ aber zum aktuellen Eintrag posten. :)

  5. Silberblut

    naja, ich krieg eh e-mail, wenn jemand kommentiert… und der brands4friends-beitrag ist eh einer der am meisten gelesenen.

    die einladung ist raus… aber nächstes mal bitte zum thema. ;-)

Einen Kommentar schreiben