Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!
„Gut, Padma, was willst du Anthony dieses Jahr denn sagen?“, ich grinste Padma an.
„Lach nicht so! Es hat halt gedauert mit uns“, giftete sie gekünstelt, doch dann fuhr sie lächelnd fort, „Irgendwas mit Vertrauen, weil wir uns ja erst durch die Vertrauensschülersache nah gekommen sind.“
Ich überlegte… Vertrauen war eine merkwürdige Sache. Nur Menschen, denen man wirklich vertraute, konnten einen enttäuschen.
Viele vertrauen dir
Besonders ich
Und du vertraust mir
Ich liebe Dich!
„Ist das okay, Paddy? Mir ist absolut nichts anderes eingefallen“, erklärte ich entschuldigend. Die Strophe war nicht das beste, aber Padma schien es sehr zu gefallen.
„Ganz toll, Kaida! Ich hätte es nicht besser machen können“, begeistert viel sie mir um den Hals. Sie stand auf und ging zu ihrem Bett, um das Gedicht in Ruhe abzuschreiben und in ihren ausgehöhlten zu legen.
Als ich mich Mandy zuwandte, sah sie mich gequält an.
„Cormac ist so selbstverliebt. Ich hab mich total in ihm getäuscht“, beichtete sie, „Er redet nur wie toll er ist, und dass das Quidditch-Team dieses Jahr mit ihm auf jeden Fall den Pokal holen würde!“
„Fällt dir denn noch jemand anders ein?“, ich war froh, nicht die einzige zu sein, die keinen Jungen wusste, dem ich schreiben sollte. Doch Mandy grinste.
„Seamus Finnigan ist auch Kenmare Kestrels Fan! Ich muss zugeben, ich wusste nicht mal ob Cormac die toll findet. Nach der Freistunde heute vor dem Abendessen, war ich so genervt von ihm, dass Seamus gekommen ist und ihn weggelockt hat. Er hat meinen Aufkleber gesehen und meinte, einem anderen Kestrels-Fan müsste man doch helfen!“, berichtete sie und wurde ganz hibbelig
Ich seufzte und begann zu schreiben.
Was der Schnatz dem Sucher
Bist bin ich heut für dich
Also hör auf zu fluchen
Und finde mich!
Ich gab Mandy den Zettel, sie quiekte nur glücklich und sprang sofort auf, um das Gedicht mit smaragdgrüner Tinte auf ihr Kenmare Kenstrel Briefpapier zu schreiben. Bei einem Jungen, der noch nichts von seinem Glück wusste, war es zwar eigentlich nicht üblich sich so zu offenbaren, aber Mandy schien Seamus unheimlich zu mögen.
„Ähm, ich werde meinen Kürbis Zacharias Smith schenken“, sagte Sally-Anne schüchtern. Seit sie im zweiten Schuljahr einmal mit Hannah Abbott und Susanne Bones nachsitzen musste, war sie fast immer bei den Hufflepuffs. Sie war zwar eindeutig zu klug und weise für Hufflepuff, aber die Leute dort mochte sie lieber als uns Ravenclaws. Daher war sie uns gegenüber etwas unsicher.
„Spielt der nicht in der Hausmannschaft?“, fragte ich zögernd. Ich kannte ihn nur als aufgeblasenen und eingebildeten Aufreißer.
„Ja“, sagte Sally-Anne genervt, „Aber schreib bitte nichts darüber! Schreib lieber… irgendwas nettes!“
Was nettes über jemanden zu schreiben, den man so gar nicht mochte war wirklich nicht leicht. Ich überlegte lange, doch brachte durchaus was passendes zustande.
Es ist jemand da
Der dich wirklich mag
(Aus Ravenclaw)
Und das jeden Tag
Da ich nicht wusste, in welcher Beziehung Sally-Anne zu Zacharias stand, musste ihr dieser Vers reichen. Und tatsächlich bedankte sie sich freudestrahlend und schrieb die Verse zufrieden mit schwarzer Tinte auf gelbes Papier.
Nun war ich an der Reihe zu überlegen. Nach diesem finsteren Blick konnte ich Draco nichts schreiben. Er hasste mich, weil ich ihn hab stehen lassen. Die letzten Tage hatte er mich total ignoriert. Wahrscheinlich hab ich so am Ego vom großen, bösen Malfoy gekratzt, dass er mich in Zukunft total ignorieren wird, dachte ich spöttisch.
Aber mir fiel niemand ein, dem ich den Kürbis schicken könnte. Wir hatten uns das damals als so was wie eine Auszeichnung überlegt, für die Jungs die uns besonders wichtig sind. Deswegen gab es dir Kürbisse in den ersten zwei Jahren auch nur für unsere guten Freunde, nicht für die heimlich Angebeteten.
„Kaida, wem schreibst du denn jetzt?“, fragte Lisa plötzlich.
Verdutzt sah ich sie an.
„Vermutlich niemandem“, gestand ich.
Erstaunt sahen mich jetzt alle anderen an. Sogar Sally blickte von ihrem Pergament auf. „Aber das ist doch abgemacht! Wir haben immer alle fünf Kürbisse verschenkt“, Mandy war empört.
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