Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!!

„Ähm, ich hatte das ganz vergessen… Ich geh dann aber schlafen“, sagte ich schleppend. Ich stand auf und ging in den Schlafsaal. Ich war vollkommen durcheinander.

Ja, irgendwas lag mir an Draco Malfoy. Dabei war er immer der letzte, mit dem ich was zu tun haben wollte. Ich war wütend auf ihn, dass er mich so durcheinander brachte. Ich war frustriert, dass ich selbst nicht wusste was ich eigentlich wollte.

Wir haben einen Tag auf der Krankenstation verbracht und zwei Abende in diesem Raum. Das war alles. Das reicht doch nicht, um die Meinung über so einen Mistkerl zu ändern oder sich sogar …zu verlieben.

Ich dachte diesen Gedanken, bevor mir klar wurde was ich da dachte. Ich war niemals in diesen Spinner verliebt! Ausgeschlossen. Ich stopfte mir ein Stück Kuchen in den Mund. Ich war entsetzt von mir selbst.

„Pfff… Draco Malfoy… ich bitte dich Kaida!“, sagte ich zu mir selbst. Doch ich glaubte mir selbst nicht. Während ich in die Teetasse starte, hatte ich das Bild vor Augen wie er vor mir auf dem Boden kniete und den Kopf hängen ließ.

Das tat weh. Und ich wusste nicht warum. Ich bemerkte nicht, dass Tränen in meine Tasse tropften. Ich bemerkte auch nicht, dass jemand hereingekommen war.Als ich die Hand auf meiner Schulter spürte, zuckte ich zusammen.

„Was willst … ach du bist es, Padma“, erleichtert stellte ich fest, dass es nicht Draco war. Was für ein absurder Gedanke.

„Kaida, was ist los mit dir?“, Padma setzte sich neben mich aufs Bett und drückte mir ein Taschentuch in die Hand, „Glaubst du wir merken nicht, dass dich was bedrückt? Mandy und Lisa machen sich Sorgen. Sogar Roger fragt wieder nach dir!“

Ich wusste nicht was ich antworten sollte. Hatte ich wirklich gedacht meine Freunde bemerkten nicht, dass ich total durch den Wind war?

„Nein.. Es ist nur… Ich bin durcheinander!“, versuchte ich zu erklären.

„Ja, allerdings. Das haben wir schon gemerkt, als du aus dem Krankenflügel zurück bist. Aber zur Zeit ist alles nicht einfach…“, Padma sah sorgenvoll aus dem Fenster. Schwarze Wolken zogen vor den hellen Mond. „Also, was bedrückt dich? Liegt dir irgendwas auf dem Herzen?“, sie legte ihren Arm um meine Schultern.

 

Ich zögerte. Was würden meine Freunde denken, wenn ich ihnen erzählte, Draco hatte sich wegen mir von Pansy getrennt? Hatte er das überhaupt? Ich beschloss, es einfach zu machen:

„Ach Padma, ich glaube ich bin verliebt. Aber ich bin einfach nicht sicher, was er dazu sagt.“ Plötzlich grinste meine so besorgte Freundin.

„Ach so läuft der Hase! Wer ist es denn? Nicht etwa doch Roger?“

„Nein, nicht Roger. Der wechselt seine Freundinnen doch wie andere ihre Zahnbürste! Ich möchte nicht sagen wer…“ Ich betete, dass sie nicht weiter fragt. Und ich hatte Glück.

„Ja, ich verstehe. Kundschafte du erst mal aus, wie bezaubernd er dich findet“, Padma zwinkerte mir zu, „Aber halt mich auf dem laufenden!“

„Ja sicher“, antwortete ich hastig, „Aber sag bitte nichts den anderen. Es weiß noch niemand was!“ Padma nickte mir zu, dann meinte sie:

„Ich geh noch eine Runde Schach spielen. Schlaf erst mal!“

Dann war ich wieder allein. Ich trank den Rest Tee und zog mir dann meinen Lieblingspyjama an. Als ich die Vorhänge zugezogen und mich unter die warme Bettdecke gekuschelt hatte fielen mir auch schon die Augen zu. Das ganze Grübeln hatte mich müde gemacht.

Als ich meine Augen wieder öffnete, blickte ich in Dracos Gesicht. Er sah sanft auf mich runter und strich mir zärtlich eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Ich wollte etwas sagen, doch er legte seinen Finger auf meine Lippen. Er lächelte mir nur an.

Ich stellte fest, dass ich nicht in meinem Bett lag, sondern auf einem der Diwanbetten im Raum der Wünsche. Draco beugte sich zu mir herunter und küsste mich auf die Stirn. Dann nahm er meine Hände und zog mich hoch. Ich setzte mich auf. Er umarmte mich, hielt mich fest. Die Decke war heruntergerutscht und mit schrecken bemerkte ich, dass ich nur meinen Pyjama an hatte. Ihm schien das total selbstverständlich. Was war passiert?

Dann küsste er meinen Hals. Ein heiß-kalter Schauer lief mir den Rücken runter. Er setzte sich hinter mich und legte meinen Kopf auf seinen Schoß. Ich war innerlich entsetzt, doch konnte oder wollte ich mich nicht dagegen sträuben. Vorsichtig begann er, mir den Nacken zu kraulen und über meinen Kopf zu streicheln. Ich genoss die Nähe zu ihm. Aber wie war es dazu gekommen?

 

Als ich ihn ansah, setzte er an, etwas zu sagen. Doch als ich die Stimme hörte, schrecke ich jäh hoch.

„Kaida… Kaida!… KAIDA, du träumst!“, rief er mit Mandys Stimme.

Mit Mandys Stimme?? Nein, es war Mandy die mich rief!

Ich hatte das alles nur geträumt.

„Was ist los Mandy?“, murmelte ich verschlafen.

„Du hast gesprochen, im Schlaf. Irgendwas von wegen Draco, nicht! Lass das!, da dachte ich du hast einen Alptraum“, meinte Mandy. Sie zog die Vorhänge meines Himmelbettes beiseite und öffnete das Fenster neben meinem Bett.

Die frische Luft war eine Wohltat!

Mandy setzte sich zu mir ans Bett.

„Hat er dir was getan? Oder hat er dir gedroht?“, fragte meine Freundin ernst, „Wenn ja müssen wir unbedingt Professor Flitwick bescheid sagen!“

„Nein, hat er nicht. Es war wohl nur ein Alptraum“, versuchte ich zu erklären.

„Dann geht’s ja. Aber denk daran, Donnerstag ist Halloween! Hast du denn schon einen Kürbis fertig gemacht? Ich denke ich werde meinen Cormac McLaggen oder Seamus Finnegan schicken..“, sagte Mandy mit einem verschmitzen Lächeln im Gesicht.

„Ich… habe noch gar nicht richtig drüber nachgedacht“, gestand ich.

„Lisa schenkt Terry einen, ganz klar. Und Padma scheint mit Anthony nicht nur das Vertrauensschülerabzeichen gemeinsam zu haben…“, Mandy zwinkerte mir zu, „Schade, dass Michael Corner noch mit Cho geht. Er würde gut zu dir passen, Kaida!“

„Kein Bedarf… ich weiß nicht, ob ich mir dieses Jahr überhaupt die Mühe mache, einen Kürbis zu verschenken“, sagte ich halbherzig.

„Aber es ist Tradition! Sonst… Nimm doch Potter oder diesen Zabini. Bei Potter fällt es nicht auf, weil alle hinter ihm her sind und Blaise Zabini wird dich ignorieren!“, Mandy wollte mich unbedingt überreden.

„Jaa, und dann machen sich alles Slytherins über mich lustig….. Danke… Aber vielleicht fällt mir noch jemand ein“, überlegte ich und sah aus dem Fenster.

„Du musst nicht sagen wer, wenn du es nicht möchtest“, meinte Mandy verständnisvoll, „Hauptsache du vergisst nicht, dass es seit der ersten Klasse bei uns Ravenclaw-Mädchen so Brauch ist.“

„Wie könnte ich! Wir haben das doch erfunden!“, grinste ich, „Aber ich möchte für mich behalten, wem ich den Kürbis schicken.“

Mit einem kommentarlosen Kichern warf Mandy mit einen kleinen, quaffelgroßen Kürbis zu. Dann machte sie sich auf den Weg zum Badezimmer.

Wem sollte ich diesen Kürbis schenken?



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Eine Reaktion zu “Kaida - Eine Geschichte über Liebe(Teil1), Kapitel 13”

  1. Silberblut

    Ich hab eine gute Nachricht ;-) Gestern Abend/Nacht habe ich die Geschichte (erstmal) zuende gebracht!Dies hier wird also keine Fanfic, bei der man ewig aufs Ende wartet und die mittendrin aufhört.
    Ich habe FERTIG! *stolz*

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