Also, vorab wieder eine SPOILER-Warnung, denn hier werde ich die restlichen Todesfälle des Buches offenbaren… ebenso das Ende und irgendwie alles, was mich aufgeregt hat… und sowieso und überhaupt solltet ihr wie immer nur weiterlesen, wenn ihr wissen wollt, wie´s ausgeht und wenn es euch egal ist, was ich hier verrate… Ihr kenn das ja jetzt
Nun denn.. wo waren wir? Ach ja, gefangen im Keller der Malfoys…
Dort treffen sie auf Luna und Mr. Ollivander. Zudem scheint etwas ziemlich wichtiges in dem Gringotts-Verließ von Bellatrix Lestrange zu sein. Doch wie aus dem Keller rauskommen? Hier hilft jemand, den man nicht erwartet hätte: Dobby! Einer der heimlichen Helden in Harry Potters leben. Denn wo wäre er ohne Dobby, der ihm so oft half? Leider wird Dobby bei einem Gerangel im Wohnzimmer verwundet, er kann Harry und Co. Grade noch zu Bill und Fleur bringen, bevor er stirbt. Ein armer Elf, geopfert für einen pubertären Zauberer… Dobby ist ein großartiger Charakter und durch seinen Tod wird das Ending wirklich weniger Happy…
Doch zufällig war im Keller der Malfoys noch einer der Kobolde aus Gringotts eingesperrt… mit dessen Hilfe planen Harry, Ron und Hermine den Einbruch in die Zaubererbank. Ihr müsst nur wissen, das sie finden was sie suchen und auf dem Rücken eines halb blinden, von den garstigen Kobolden gepeinigten Drachen entkommen können. Danach steuern sie quasi direkt Hogwarts an. Denn der Dunkle Lord ahnt, was sie suchen und was sie damit vorhaben.
Jetzt schließen wir alle mal die Augen und stellen uns vor, wie die Fanfaren zur letzten Schlacht geblasen werden, wie die Schlachthörner erklingen und die Heere ihre Klingen, ääähm, Zauberstäbe wetzen…
Denn in Hogwarts hat sich Dumbledores Armee zusammengerottet um die Schule gegen zwei Todesser und Snape zu verteidigen. Snape ist wie erwartet Schulleiter, das Todesser-Geschwisterpaar – Alecto und Amycus Carrow – unterrichten Dunkle Künste und Muggel(Hasser)-Kunde… Während Harry nach dem letzten Horkrux sucht wird der Orden des Phönix zusammengetrommelt. Auch die Todesser finden sich vor dem Schloß ein, und mit ihnen die Riesenspinnen aus dem Wald nebst einigen Riesen.
Diese letzte Schlacht hat es in sich… die Malfoys, die im ganzen Buch offensichtlich nicht mehr hinter dem Dunklen Lord stehen, spielen hier eine wichtige Rolle: Harry rettet Draco zwei mal das Leben, während Narzissa endlich ihre Rolle spielt!
Denn als bis auf die Schlange alle Horkruxe zerstört sind und Harry sich Voldemort ausliefert, da er aus den Erinnerungen des eben von Voldemort ermordeten Severus Snape erfahren hat, dass er auch ein Horkrux ist, ist es Narzissa Malfoy, die Voldemort verrät und Harry rettet.
Als sie prüfen soll, ob der Widersacher des Lords wirklich tot ist, lügt sie. Denn Harry lebt! Und er ist die einzige Chance, dass dieser Terror endet und vor allem: dass sie die ihren geliebten Sohn findet und ihre Familie retten kann. Denn durch Lucius Fehler in der Mysteriumsabteilung des Ministeriums ist die Familie in Ungnade gefallen.
Als Voldemort der Gegenseite die Leiche Harrys präsentieren will, gelingt es Neville die Schlange zu töten. Als Harry verschwindet, entbrennt ein neuer Kampf, Kreacher führt die Hauselfen Hogwarts in den Krieg gegen die Todesser und irgendwann stehen sich Voldemort und Harry, umringt von Feind und Freund, in der Großen Halle gegenüber. Ihr könnt raten wer stirbt…
Aber der Kampf war verlustreich: Colin Creevy, Fred Weasley, Remus Lupin und Nymphadora Tonks fallen den Todessern zum Opfer. Klar, es wäre unrealistisch wenn alle überleben… Aber hätten nicht auch Pansy Parkinson oder Fleur sterben können? Grade Fred ist jemand, ohne den es nicht geht… Die Theorie „Bei Zwillingen fällt einer mehr oder weniger fast nicht auf“ geht nicht auf… Und mit Remus und Tonks sterben wieder frischgebackene Eltern… Kann es dann mit Ted Lupins Abenteuern weitergehen? Zufällig ist Harry Potter ja sein Pate
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Am 8. November 2007 um 14:59 Uhr
Natürlich musste einiges passieren, es konnte nicht, wie in den ersten Bänden, immer “opferlos” weitergehen, aber trotzdem ist man mit diesen Opfern auch nicht ganz “zufrieden”.
Abgesehen davon war die Schlacht in Hogwarts und alles gut und spannend umgesetzt, nur Harrys “Unsterblichkeit” kam da ziemlich arg raus und das störte irgendwo, die Szenen mit Voldemord da waren ziemlich merkwürdig…
Im Ganzen war ich aber mit dem Buch zufrieden: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes (Review)
Am 12. November 2007 um 11:47 Uhr
Ich bin ja ein Mädchen, und da wir das dürfen, sags ich jetzt auch. Ich hab geheult. Aber nur bei Dobby und Fred, und bei Dobby richtig. Als Harry ihn begraben hat und dann auf den Grabstein geschrieben hat: Hier liegt Dobby ein freier Elf, da gings los. Ich muss ehrlich sagen, das Moody und Lupin und Tonks bissl kurz weggestorben sind, sehr unspektakulär… Das mit dem kleinen Teddy hab ich auch gedacht, wohl ein schlechtes Omen ausgerechnet Harry zum Paten zu machen. Hab mit dem Tod von den 2en aber wirklich nicht gerechnet. Was mich angekotzt hat, ist wie Draco diesmal weggekommen ist… Gar nicht so gut.. Aber ich bin fest davon überzeugt, dass er nicht Pansy heiratet, wenns so wäre, hätte JK Rowling ihren Namen schon hingeschrieben. Insgesamt hat mir das Buch auch sehr gut gefallen, bis natürlich auf den Epilog, bei Albus Severus musst ich mir fast nen Eimer holen, der Schnulz-Overkill….