Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!
„Oh Kaida, wir haben uns Sorgen gemacht! Gestern ist etwas furchtbares passiert! Jemand hat Katie Bell aus Gryffindor verflucht!“, Mandy war ganz außer Atem, „Wir wussten nicht wo du warst, wollten dich aber nicht in Schwierigkeiten bringen… Gott sei Dank bist du gesund zurück!“
Meine Freundin fiel mir um den Hals. Ich war fassungslos.
„Katie Bell? Ist sie nicht Jägerin im Quidditch-Team? Warum denn verflucht? Wie und wo?“, fragte ich erstaunt.
„Sie hat in Hogsmeade irgendwas zugesteckt gekriegt. Keiner weiß was. Sie wurde sofort in den Krankenflügel gebracht. Aber Lisa meinte eben, dass sie gehört hätte, Katie sei ins St. Mungos gebracht worden!“
Die ganze Schule war panisch. Katies Krankheit – oder Fluch – war das Schulgespräch. Viele kriegten in dieser Woche besorgte Briefe von ihren Eltern. Eloise Midgen, eine Schülerin aus Hufflepuff weinte sich grade bei ihrer Freundin aus, als ich aufschnappte, dass ihre Eltern sie von der Schule nehmen wollten.
Aber so hatte ich wenigstens Zeit, den versäumten Unterricht nachzuholen und die Hausaufgaben zu bearbeiten. Die Normalität hatte mich zurück. Vorerst.In Zaubertränke hatte ich meine gewohnte Hochform zurück, nur Harry Potter war besser als ich. Vermutlich vor allem jetzt, da Snape nicht mehr unterrichtete. Und in Kräuterkunde brillierte ich wie gewohnt. Trotz der vielen Hausaufgaben hatte ich gute Laune.
Die Woche verlief ruhig.
„Draco ist so anders…“, ihre Stimme zitterte, „Er hat mir nicht gesagt, was ihn so belastet, aber ich weiß dass er Probleme zu Hause hat. Aber er hat sich immer von mir trösten lassen! Und jetzt… jetzt geht er mir aus dem Weg.“ Pansy begann zu schluchzen. Ihre Freundin legte den Arm um sie.
„Vielleicht will er dich nicht belasten“, tröstete sie Pansy.
„Ich.. weiß auch nicht. Draco verheimlicht mir was! Ich will ihn nicht verlieren…“, schniefte Pansy.
Die zwei Mädchen schlugen den Weg zur Bibliothek ein während ich die Treppe zur Großen Halle hinabging. Da einige Schüler noch beim Abendessen waren, konnte ich mir ein Butterbrot schmieren und mit auf den Weg nehmen. Also machte ich mir ein kleines Lunchpaket und machte mich auf den Weg runter zum See. Harry Potter und seine Freunde kamen mir entgegen, sie sind wohl Hagrid besuchen gewesen. Niemand aus unserem Jahrgang hatte noch Pflege magischer Geschöpfe belegt.
„Hallo Kaida!“, sagte Hermine mit einem Lächeln im vorbeigehen. Seit unserer gemeinsamen Arbeit arbeiteten wir des öfteren zusammen an schweren Hausaufgaben. Harry und dieser rothaarige Junge guckten erstaunt, aber sie kannten mich wohl nicht. Die Sonne ging bereits unter und färbte die Wolken rosa-rot, im See spielte der Riesenkrake mit ihren Spiegelbildern.
Am Ufer des Sees gingen einige Pärchen spazieren, nicht nur ich genoss die letzten warmen Tage des Jahres. Verträumt ging ich zum Ufer und warf einige Steine ins Wasser. Dann schlenderte ich langsam weiter zu einem Baum, der direkt am Wasser stand und setzte mich auf die knorrigen Wurzeln.
Es war ein wirklich schöner Abend!
Ich bemerkte erst spät, dass eine Eule auf mich zu flog. Es war nicht mein Uhu Greystar, sondern eine junge Schleiereule. Sie ließ sich auf meinem Schoß nieder, legte den Kopf schief und schuhute leise. Ich band die Pergamentrolle von ihrem Bein und kraulte sie am Hals. Es war die Antwort von Cahal.
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