Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!

Plötzlich hörte ich Schritte und ein leises Maunzen.

„Mrs. Norris, treibt sich da wieder ein Schüler auf den Gängen rum?“ Verdammt, Filch, der Hausmeister! Ich beeilte mich aus meinem Versteck zu kommen und lief so schnell ich konnte zu unserem Gemeinschaftsraum. Zum Glück wurde ich nicht erwischt. Mein Herz raste noch als ich erschöpft ins Bett fiel. Auch wenn die anderen noch wach waren wollte ich nur noch schlafen. Am nächsten Morgen wache ich früh auf. Ging duschen und traf mich mit den anderen im Gemeinschaftsraum, um auf Terry zu warten. Der Kuchen stand perfekt auf dem Tisch, daneben ein wunderschönes Zauberschach mit geschnitzten Holzfiguren. Der Tag fing gut an, Terry war überglücklich und nicht mal das anstehende Date mit Roger konnte meine gute Laune trüben.

Ich verschwendete keinen Gedanken an Draco, denn ich hatte beschlossen dass er es nicht wert war sich Gedanken zu machen. Besonders wenn er wie immer Schüler anderer Häuser wieder mal grundlos beleidigt. Aus unerfindlichen Gründen war er an diesem Tag so unerträglich wie immer. Der freie Tag im Krankenzimmer scheint ihn komplett wieder hergestellt haben. Sogar seine Haare waren gekämmt und gewaschen. Ein Tag wie jeder andere auch. Nur, dass ich nach der Mittagspause nicht wie die anderen zu Muggelkunde ging, sondern hoch in den Gemeinschaftsraum wollte. Es war ja mein freier Freitagnachmittag. Auf der Treppe traf ich wie am Abend zuvor Draco. Doch dieses mal sah er mich. „Hey Kaida. Bist du wieder ganz fit?“, rief er mir hinterher.

„Ja, ich bin gesund. Aber wieso interessiert dich das plötzlich?“, und damit ging ich einfach weiter. Ich hatte keine Lust auf irgendwas und war ziemlich müde. Was immer in dem Trank gegen das Fieber war, es machte dauernd müde. Im Gemeinschaftsraum ließ ich mich in einen der gemütlichen blauen Sessel sinken und starrte ins Feuer. Genervt kam die Graue Dame durch die Wand.

„Was fällt diesem Rüpel ein…. Oh, hallo Kaida!“, sie wirkte erstaunt, „Bist du noch krank?“

Ich bin noch erschöpft, aber sonst geht es mir gut“, antwortete ich. „Das ist schön, mein Kind. Man sollte doch viel mehr auf sich achten….“, versonnen verschwand sie wieder durch eine Wand. In eine der blauen Decken gekuschelt schlief ich ein.

„Hey du Schlafmütze! Terry gibt einen aus!“, Roger weckte mich und knuffte mir in die Seite.

„Was? – Aua – Ich komme ja schon“, verschlafen pellte ich mich verschlafen und verknuddelt aus der Decke. Nach und nach kamen Mandy, Lisa, Terry, Anthony und Padma. Terry brachte Becher und einen Krug mit einer grünen Flüssigkeit.

„Das ist Waldmeisterbrause, die hat mir meine Tante aus Deutschland geschickt!“ erklärte er. Es war ein nettes Beisammensein, wir spielten abwechselnd Zauberschach, tranken Waldmeisterbrause und ich hatte so viel Spaß, dass ich gar nicht merkte, wie Roger nah neben mich rückte und mir die Hand aufs Knie legte. Wir redeten, machten Witze. Ich konnte all die merkwürdigen Dinge der letzten Tage vergessen.

Erst spät fanden wir den Weg in unsere Schlafräume. Roger brachte mich noch bis zur Tür, er war unheimlich nett und zuvorkommend.

„Bis morgen, kleiner Drache“, flüsterte er und ging zu den Jungen-Schlafräumen.

Lisa stieß mich an: „Na dem hast du aber ziemlich den Kopf verdreht. Terry hat erzählt er redet ziemlich viel von dir.“

„Ach was“, ich war verwirrt, „Roger ist nur nett, mehr nicht. Ich will nichts von ihm.“

Mandy grinste mich an: „Ja, aber du gehst mit ihm zu Madame Puddifoot!“ Kichernd verschwanden meine Freundinnen in ihren Betten. Verdutzt starrte ich ihnen nach. Dann legte ich mich schlafen.

Es war in sehr stürmischer Morgen, daher suchte meinen neuen eisblauen Pullover aus Knuddelmuffwolle und die Pepe Jeans, zog mich an und band meine langen, braunen Haare zu einem Pferdeschwanz. Ich suchte meinen blauen Seidenschal und die passenden Handschuhe. Dann hüpfte ich die Treppe runter und ging in die große Halle zum Frühstück. Terry und Padma waren schon da, ich setzte mich zu ihnen.

„Guten Morgen! Es ist wirklich ein schöner Tag heute“, die Decke der Halle zeigte die von der aufgehenden Sonne rot-gold gefärbten Wolken auf blauem Himmel.

„Na Kaida, freust du dich auf dein Date heute?“, Terry zwinkerte mir zu. „Das ist kein Date. Roger und ich gehen einfach nur zusammen was trinken.“

„Jaa, dazu ist Madame Puddifoot genau der richtige Ort“, grinste Padma.

„Das war Rogers Vorschlag. Außerdem habe ich sonst nichts besseres zu tun“, versuchte ich zu erklären.

„Er ist ein lieber Kerl, und er mag dich wirklich sehr. Tu ihm nicht weh“, sagte Terry ernst.

Nein… natürlich nicht. Ich mag ihn auch, aber ich muss erst mal sehen wie sehr…“, verlegen rührte ich in meinem Müsli herum, „Aber ich muss jetzt noch einiges nachholen bevor ich ans Ausgehen denken kann“.

Dann stand ich auf und ging. An der Tür kam mir Draco entgegen, begleitet von Crabbe, Goyle.. und Pansy.

Oh, Draco, ist dir ein Mopshund zugelaufen?“, mit einem abfälligen Lächeln schlenderte ich an den beiden vorbei.

„Draco, sag doch was dazu!“, zischte Pansy beleidigt. Doch er ignorierte es. Stattdessen nahm er ihre Hand, worauf sie sich an ihn schmiegte. Am Nachmittag traf ich mich mit Roger in der Eingangshalle. Eigentlich hatte ich gar keine Lust auf einen Nachmittag mit ihm, aber da musste ich jetzt wohl durch.

„Hey Kaida! Wow, der Pullover steht dir wirklich gut!“, lächelnd kam er mir entgegen.

„Hi Roger! Dankeschön. Wie geht’s dir?“, ich wusste nicht recht, wie ich mich verhalten sollte.

„Mir geht’s gut! Aber lass uns gehen, sonst ist es so voll…“, er hielt mir seine Hand entgegen. Sollte ich sie ergreifen, oder ging das zu weit? Ich nahm sie nicht, aber wir gingen Seite an Seite nach Hogsmeade. Er hielt einen magischen Regenschirm, damit ich nicht nass wurde. Das Wetter war furchtbar. Bei Madame Puddifoot hielt er mir die Tür auf, suchte einen Tisch und zog den Stuhl für mich zurück. Roger gab sich wirklich Mühe.

„Wie geht es denn deinen Brüdern? Ist Cahal immer noch so ein erfolgreicher Kuppler?“, lächelnd sah Roger mich an.

„Ähm.. ja. Es läuft wohl ziemlich gut. Und Auch Rango hat sehr viel zu tun. Grade zu diesen unruhigen Zeiten wollen die Leute Schutz für ihre Schätze“, erklärte ich beiläufig. Mir war furchtbar langweilig. Roger erzählte von einer Schwester, die jetzt ein eingetragener Animagus war. Und über eine Tante seiner Großmutter, die Harry Potters Großmutter flüchtig kannte…



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