Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!
Draco kam im Bademandel von seinem Bett zum Tisch und setzte sich auf den Platz gegenüber von mir. Er sah immer noch total fertig aus.
„Ähm.. wie geht’s dir denn? Ich habe gar nicht gemerkt, wann du hergekommen bist“, ich konnte ihm nicht in die Augen sehen.
„Gestern Abend. Mir gings beim Abendessen nicht so gut, da dachte Professor Snape, dass es besser wäre einen Tag auf der Krankenstation zu bleiben“, Draco starrte in seine Teetasse.
„Na ja, ein Tag frei ist ja auch nicht schlecht“, ich sah ihm ins Gesicht, „noch mal Danke für.. du weiß schon… Vorgestern Abend…“
„Wie gesagt, ich hab das nicht für Dich getan“, er sah mich an, seine Augen waren gerötet.
„Ja, ich weiß.“
Dann aßen wir schweigend weiter. Einmal war es, als ob er etwas sagen wollte. Aber er tat es nicht. Nach dem Essen legten wir uns wieder hin, ließen die Vorhänge jedoch zurückgezogen. Nach wenigen Minuten schlief Draco wieder ein. Ich sah aus dem Fenster…
Plötzlich fing Draco wieder an, sich hin und her zu werfen. Er redete im Schlaf, es war aber nicht zu verstehen was. Ich dachte, Madame Pomfrey würde kommen. Aber sie kam nicht. Ich wusste nicht was ich machen sollte. Draco wurde immer unruhiger, doch er wachte nicht auf. Ich stand auf und ging zu ihm herüber. Ich machte mir wirklich Sorgen. So kannte ich mich gar nicht!!
Wie letzte Nacht setzte ich mich auf die Bettkante und nahm seine Hand. Sie war ganz kalt.
Vorsichtig strich ich ihm eine Haarsträne aus dem Gesicht. Draco sah aus, als ob er furchtbare Angst hat.
„Draco, was ist denn? Draco, wach auf“, ich war verzweifelt. Was hatte Draco denn nur? Ich nahm seine beiden Hände und hielt sie fest. „Draco! Du träumst!“
Zum Glück wurde er ruhiger, dann riss er panisch die Augen auf, er atmete schwer.
„Es ist alles okay, du hast du geträumt“, ich ließ sofort seine Hände los.
„Wo bin… ach die Krankenstation. Was machst du an meinem Bett?“, er sah mich an.
„Ich äääähm… du hast geträumt und gerufen. Ich dachte… ich weiß nicht“, ich sah weg. Dann fasste ich mir ein Herz: „Draco, was ist los mit dir? Gibt es Probleme bei euch zu Hause? Ich… hab mir Gedanken gemacht was….“
„Was geht dich das an?“, wütend funkelte er mich an.
„Es tut mir leid, ich dachte nur… es geht mich nichts an“, ich stand auf und ging zu meinem Bett. Draco sagte nichts.
Ich legte mich hin und schlief ein wenig. Ein leichter, traumloser Schlaf. Ich wachte kurzzeitig auf und jedes mal schien es, als ob Draco zu mir herüber sah. Madame Pomfrey schaute einige male wie es uns geht.Am Nachmittag klopfte es an der Tür. Es war Roger.
„Hallo, kleiner Drache! Wie geht’s dir denn? Muss man sich Sorgen machen?“, mit einem Strauß Blumen kam er zu meinem Bett.
„Nenn mich nicht so… Mir geht’s schon viel besser“, antwortete ich kalt.
„Dein Name bedeutet nun mal kleiner Drache! Ich habe dir Blumen mitgebracht. Lilien, wie du sie magst. Ich stell sie auf die Fensterbank!“, Roger strahlte mich an.
„Danke, das ist lieb“, aus den Augenwinkeln sah ich, wie Draco herablassend herübersah.
„Hoffentlich belästigt dich die Schlange da drüben nicht“, Roger deutete mit dem Kopf in Dracos Richtung.
„Pass auf was du sagst“, murmelte Draco.
„Roger, es ist wirklich nett, dass du da warst, aber ich glaube du gehst besser. Ich bin unheimlich müde und…“, ich versuchte ihn loszuwerden.
„Ja, sicher“, Roger wirkte enttäuscht, „Aber nur wenn du Samstag mit mir zusammen nach Hogsmeade kommst. Ich lad dich in zu Madame Puddifoot ein!“
„Ja, ist gut. Bis heute Abend dann..“
„Ich freu mich schon“, freudestrahlend verließ Roger den Raum.
„So eine Knalltüte…“, meinte Draco schnippisch und drehte sich um.
Nach dem Abendessen kam Madame Pomfrey mit Prof. Flitwick und Prof. Snape.
„Sooo, ihre Schüler dürften beide wieder einigermaßen genesen sein!“, verkündete sie lächelnd. Während Snape mit Malfoy sprach, kam Flitwick zu mir.
„Ich hoffe sie fühlen sich wieder gut! Natürlich müssen sie den Unterrichtstoff nachholen. Die Hausaufgaben haben sich jedoch erübrigt. Morgen haben sie nach dem Mittagessen frei, damit sie sich nicht überanstrengen!“ Dann brachte er mich zum Gemeinschaftsraum zurück.
„Kaida, schön, dass du zurück bist! Wir planen grade für Terrys Geburtstag morgen. Anthony hat das Zauberschach, das Terry wollte, gekriegt. Wir brauchen nur noch einen Kuchen!“, Mandy kam und umarmte mich.
„Das ist super! Darum kann ich mich ja kümmern. Aber jetzt muss ich noch zu McGonagall, wegen dem verpassten Unterricht“, ohne eine Antwort abzuwarten verließ ich den Gemeinschaftsraum.
McGonagall war jedoch weder in ihrem Büro noch im Lehrerzimmer. Also ging ich in die Küche. Nach einem gemeinsamen Projekt für Verwandlung mit Hermine Granger hatte sie mir den Weg dorthin gezeigt.
In der Küche wuselten die Hauselfen geschäftig durcheinander um zu spülen und aufzuräumen und andere Dinge zu tun.
„Dobby? Bist du da?“, rief ich vorsichtig.
„Wie kann Dobby weiterhelfen?“, zwei große runde Augen blickten mich an.
„Hallo Dobby! Darf ich dich um einen gefallen bitten?“
„Dobby tut gerne Gefallen“, der Elf strahlte mich an.
Von Hermine wusste ich, dass Harry Potter es geschafft hatte, dass die Malfoys ihren Hauselfen befreien. Seit dem arbeitet dieser in Hogwarts. Dobby half gerne, wenn man ihn um etwas bittet, nimmt aber ungern Befehle entgegen.
„Ich brauche morgen einen Geburtstagskuchen im Gemeinschaftsraum der Ravenclaws. Es soll „Für Terry“ draufstehen. Kannst du das organisieren?“, ich lächelte den niedlichen Elfen an.
„Sicher kann Dobby! Dobby wird sich Mühe geben!“, antwortete er fröhlich und war schon wieder in der Küche verschwunden.
Zufrieden machte ich mich auf den Rückweg in den Turm. Doch als ich die Treppe hinauf gehen wollte, sah ich Draco. Warum schleicht er jetzt noch durch das Schloss?
Vorsichtig und leise ging ich ihm hinterher, bis in einen Korridor im siebten Stock. Draco murmelte etwas, das ich nicht verstehen konnte. Bei einem Wandteppich stand ein kleines Mädchen und bewunderte die Stickerein. Ich versteckte mich im Schatten einer Statue, damit keiner von beiden mich sah.
„Draco, du bist spät“, piepste das Mädchen mit dünner Stimme. Mir fiel auf, dass sie eine Waage umklammerte. Was hatte Draco mit diesem Mädchen am Hut? Gab er etwa heimlich Nachhilft? Ich musterte das Mädchen. Draco sagte nichts, und als ich mich nach ihm umschaute war er verschwunden. Wie konnte das sein? Das Mädchen stand einfach nur da, sah die Wand an.
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