Also, ich bin tierischer Starbucks-Fan. Ich liebe den Kaffee, ich liebe die Tees, ich liebe das Essen… und besonders den Grapefruit-Zitronen-Kuchen den ich vor einiger Zeit mal da Gefrühstückt habe. Ich stehe allgemein total auf Zitronenkuchen, das hier wird sicher nicht das letzt Rezept bleiben… Jedenfalls stehe ich total auf diesen Kuchen. Und unglücklicherweise ist das nächste Starbucks an die 100 km weit weg… oder noch weiter. In egal ob mein Erst- oder Zweitwohnsitz, nirgends gibt’s Starbucks.
Den Tee kann man zum Glück ebenso wie den Kaffee für zu Hause kaufen. Und wenn man sich nicht traut eine Tasse zu klauen, dann kauft man eben eine. Aber wie komme ich also an diesen Kuchen? Das ist wirklich ein kulinarischer Orgasmus!
Selbst ist die Frau!
Ich habe mir eine handelsübliche Zitronenkuchen-Backmischung und eine frische (!) Grapefruit (oder Pampelmuse, oder Blutorange, was ihr wollt) geholt. Gibt’s ja über all. Dazu noch 3 Eier und 150g Butter/Margarine sowie 100ml Milch (kann je nach Backmischung variieren! Achtet drauf, was auf der Packung steht!) und ab in die Rührschüssel… Und das ganze schön sorgfältig 5 Minuten mit dem E-Mixer mixen. Liebevoll!
Dann schneidet ihr die Grapefruit halb durch, die eine Hälfte packt ihr auf ein Tellerchen oder in eine Tupperdose und steckt sie in den Kühlschrank. Die andere Hälfte schält und filetiert ihr. Jaaa, auch Obst kann Filet haben, nicht nur Rinder und Schweine…
Wie man eine Zitrusfrucht filetiert? Zuerst eben schälen, mit dem Messer dick die Schale abschneiden, bis aufs Fruchtfleisch! Das weiße Zeug und die Häutchen zwischen den Fruchtfleischkammern darf nicht (!) mit in den Kuchen. Diese Fruchtfleischkammern löst ihr mit dem Messer aus den Häutchen. Ist ne ziemliche Sauerei, aber mit etwas Übung geht’s. Wenn’s irgendwo Dosen-Grapefruit gibt, könnt ihr das gerne versuchen. Ich übernehme keine Garantie, dass das schmeckt!
Die Filets bzw. das Fruchtfleisch wird dann in kleine Stückchen geschnitten. Und dann kommt es in den Kuchenteig, das ganze wird dann noch mal 1-2 Minütchen gemixt. Bei mir ist der Kuchen nicht so aufgegangen wie normalerweise, daher würde ich euch raten anschließend noch ein Tütchen Zitronen-Ahoibrause in den Teig zu mixen. Der Kuchen geht dann besser auf, das habe ich aus der Sendung mit der Maus und zudem mehrfach getestet ^^
Ab jetzt könnt ihr euch wieder an die Anleitung auf der Backmischungsverpackung halten. Ob ihr die Kuchenform mit Backfolie oder Butter gegen das Anbacken sichert ist recht egal. Ich persönlich bevorzuge die Folie. Dann ab in den Backofen und nach ca. einer Stunde wieder raus. Wenn ihr Puderzucker habt, könnt ihr die andere Grapefruithälfte auspressen und mit 1-2 Esslöffeln Saft aus dem Puderzucker eine Glasur machen. Geht aber auch mit Wasser oder normalem Saft aus dem Supermarkt. Aber erst glasieren, wenn der Kuchen etwas abgekühlt ist!
Dann mal guten Mampf!
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Am 20. Oktober 2007 um 22:35 Uhr
Danke für das tolle Rezept^^
Ich werd mal probiren das nach zubacken!
Aber so wie ichmeine Backkünste einschätze wird das in die Hose gehen^^
cu cu
Am 11. November 2007 um 18:37 Uhr
Ich hab aus dieser tollen idee doch tatsächlich sehr gut schmeckende Muffins produziert. Hab mir auch einfach so ne Backmischung gekauft, die auch ganz normale zusammengemischt, Grapefruit-Stückchen und noch ein paar Zitronenstücke rein, in das Muffin-Backblech und dann gebacken, bei der vom Hersteller der Backmischung empfohlenen Temperatur. Hab die aber keine 60min dringelassen, bin einfach immer wieder hin und hab sie rausgenommen, als das gelbliche zum leichten hellbraun wurde. Würde das nächste Mal aber dem Teig dieses Brauszeug zugeben, weil die Muffins oben nicht so richtig aufgebrochen sind. Schmecken aber echt fantastisch, was sogar eine Kuchen eigentlich nicht mögende Freundin bestätigt hat. Was man aber beachten muss: am besten ne relativ süße Grapefruit nehmen, weil wenn die bitter ist, schmecken die Stückchen dann im Kuchen/Muffin auch bitter.
Fazit: Echt super Idee, wäre alleine nie draufgekommen.