Disclaimer: Die Handlungsorte und Charaktere (außer Kaida, Cahal, Rango, Branwen, Jodokus und den andere Edokis) sind alle das geistige Eigentum von JK Rowling. Ich habe sie mir nur für meine Geschichte ausgeliehen! Dies ist eine FanFiction, ich hab´s also nur aus Spaß geschrieben, und um die großartigen Geschichten von JK Rowling zu würdigen. This is just a Tribute!

Mein Vater ist in Durmstrang zur Schule gegangen und meine Mutter war zwar hier in Hogwarts, aber auch in Slytherin. Was ist, wenn sich der sprechende Hut geirrt hat? Meine Brüder ziehen mich auch damit auf, nicht in Slytherin zu sein. Rango sagt sogar, entweder ich sei adoptiert oder eine Schande für die Familie. Als er noch zur Schule gegangen ist, war Rango mit Draco befreundet.

Draco ist in den Sommerferien sogar mal eine Woche bei uns gewesen, weil seine Eltern „im Urlaub“ waren. Das war vor der Quidditsch-WM, kurz bevor das dunkle Mal aufgetaucht ist. Wen wundert´s? Damals war Draco sogar ein bisschen nett zu mir. Aber warum dachte ich überhaupt über Draco nach?

Während ich so durch die Schule lief, achtete ich gar nicht darauf, wo ich hin lief. Ich bemerkte nur zufällig, dass ich mich in der Nähe der Kerker rumtrieb. Was zur Hölle hatte mich hier hin getrieben?

Da ich mich in einem Flur befand, in dem selten Leute sind, setzte ich mich auf den Boden. Was war nur mit mir los? Bisher hatte ich nie ein schlechtes Gewissen, wenn ich jemanden beleidigt hatte. Warum auch? Die hatten es doch verdient!

Aber irgendwie machte ich mir Sorgen um Draco. Er sah wirklich nicht gut aus, so hat ihn noch niemand gesehen. Egal was ihn bewegt hat, früher war er immer zu stolz um sich so in die Öffentlichkeit zu wagen.

Na ja egal. Ich musste mich wirklich um meine eigenen Probleme kümmern. Ich saß in einem Flur, mutterseelenallein, es war kalt und sicher schon viel zu spät. Ich war so in meinen Gedanken verloren, dass ich nicht einmal die Schritte hörte, die sich näherten.

„Sollten sie nicht schon längst in ihrem Gemeinschaftsraum sein?“, Snape hat mich eiskalt erwischt, „Was machen sie überhaupt hier unten?“

„Ähm, also, ach wissen sie… ich war… ich wollte“, mir fiel einfach keine Ausrede ein!

„Entschuldigen sie, Sir. Wir waren hier verabredet weil Kaida sich Unterlagen von mir ausleihen wollte. Die kommt bei ihrem anspruchvollen Unterricht nicht so gut mit, wie sie will. Ich hab mich etwas verspätet“, sagte jemand.

Es verschlug mir die Sprache, ich drehte langsam den Kopf. Als ich sah WER das gesagt hatte, wäre ich am liebsten im Boden versunken. Es war Draco.

Der Triumph in Snapes Augen erlosch, für einen winzigen Moment, spiegelte sich Erstaunen in seinem Gesicht, doch schnell hatte er seine Fassung zurück: „Dann lasse ich das ganze noch mal durchgehen. Aber sein sie in Zukunft pünktlich, wenn sie sich verabreden! Gute Nacht.“ Snape drehte sich um und ging.

„Draco, danke. Warum..?“

„Ich hab dir geholfen, damit du deiner Familie nicht noch mehr Schande bereitest. Ich mag deine Brüder, sie waren stolze Slytherins. Sei nicht so dumm und mach den Ruf kaputt, den sie aufgebaut haben!“, mit diesen Worten drehte Draco sich um und verschwand.

Er hatte mir tatsächlich geholfen. Unfassbar. Zwar nur wegen meinen Brüdern, aber immerhin. Es scheint, als seien Slytherins zumindest untereinander wirklich wahre Freunde.Doch bevor mich auch noch Mrs. Norris erwischt, ging ich auf dem schnellsten Weg in unserem Turm.

Der Gemeinschaftsraum war leer. Wo war die Zeit geblieben? Es war wohl wirklich schon sehr spät…

„Du kommst spät, kleiner Drache“

„Roger, was willst du?“, fragte ich. Der Raum war wohl doch nicht leer. Roger Davies saß auf einem Sessel vorm Karmin.

„Du bist so überstürzt vom Essen verschwunden. Ich habe mir Sorgen gemacht, du sahst irgendwie verstört aus“, meinte Roger.

„Ich weiß was ich tut. Und ich kann sehr gut auf mich aufpassen“

„So, kannst du das? Was, wenn Draco auf dich losgeht? Was auch immer du zu ihm gesagt hast, es gehen Gerüchte um, dass er sich bei der nächsten Gelegenheit rächen will“, erzählte Roger.

Ich musste unweigerlich an die Situation vor ein paar Minuten denken. Draco, sich rächen? Hätte er doch eben tun könne. Ist wohl zu feige… oder?

„Malfoy hat doch keinen Mumm. Große Klappe und nix dahinter. Kennst du doch“, sagte ich schnippisch. Was bildet sich Roger eigentlich ein?

„Ich bin froh, dass du wieder da bist“, Roger stand auf und ging auf mich zu. Als er vor mir stand, sah er mir in die Augen. Er machte Ansätze, mich zu umarmen, aber ich trat schnell einen Schritt zurück.

„Gute Nacht Roger. Danke, dass du gewartet hast. Aber ich komme auch allein klar!“, mit einem ziemlich verkorksten Lächeln zog ich mich zurück, vor der Treppe zum Schlafsaal drehe ich mich noch mal kurz um, Roger blickte mir hinterher, er sah ein bisschen traurig aus.

Ich verdrängte alle Gedanken aus meinem Kopf, zog mich um und ließ mich ins Bett fallen. Die letzten Stunden waren sehr merkwürdig, ich wollte nur noch schlafen.Doch ich fand keinen Schlaf. Was war nur mit Draco los? Die Probleme in seiner Familie waren vermutlich mehr, als nur die Inhaftierung seines Vaters.

Unsere Familien sind schon lange befreundet, auch wenn meine Eltern nie Todesser waren. Ich glaube während ihrer Schulzeit war meine Mutter sogar mal mit Dracos Vater zusammen, aber darüber wird nicht geredet. Früher traf sie sich regelmäßig mit Mrs. Malfoy zum Tee. Mein Vater war immer etwas skeptisch, doch auch er freundete sich nach dem Fall von Du-weißt-schon-wem wieder mit Lucius an.

Nur ich passte nie dazwischen. Als wir Kinder waren meinte Dracos Mutter einmal, was für ein süßes Paar wir wären. Wir spielten damals im Garten und er hatte mir grad meinen Spiel-Besen weggenommen… Schon damals mochte ich Draco nicht. Doch meine Mutter hätte es mir sicher gesagt, wenn es in der Familie ernsthafte Probleme gäbe. Sie erzählt mir sonst immer alles.Als ich irgendwann in dieser Nacht einschlief, war mein Kopf voll wirrer Gedanken. Am nächsten Morgen hatte ich Fieber.

Ich wachte auf, als Mandy die Vorhänge von meinem Bett zur Seite zog.

„Hey Kaida, du verschläfst noch das Frühstück! Aus deinem morgendlichen Duschen wird wohl heute auch nichts mehr. Looos Aufstehen!“, sagte sie und zog meine Decke weg.

„Ich… mir geht’s nicht gut. Ich brauche noch eine Minute…“, ich wollte die Decke zurückholen, doch ich fand nicht die Kraft.

„Du glühst ja! Also so kannst du nicht zum Unterricht. Ich sage schnell Madame Pomfrey bescheid!“, und schon war Mandy zur Tür hinaus.Und ich fiel in einen tiefen, von Alpträumen heimgesuchten Schlaf.



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Eine Reaktion zu “Kaida - Eine Geschichte über Liebe (Teil1), Kapitel 2”

  1. SeraMalfoy

    Hey die geschichte ist voll cool.
    Lg Sera

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