Nach Alexander und King Arthur wieder ein historischer Kriegsfilm. Ein Film über eine mutige Legion, die als einzige Rom verteidigen kann! So denkt man.
Doch wer sich auf blutige Schlachten a´la Herr der Ringe oder Gemetzel wie in 300 hofft, wird enttäuscht. Kleine, eingebaute Scharmützel und Prügelein lockern die Story zwar auf, doch die „große Schlacht“ kommt erst am Ende und ist zudem sehr kurz.
Der Film beginnt nämlich mit der Rückkehr eines erfolgreichen Feldherren. Er soll die Leibwache des neuen Kaisers werden. In den letzten 5 Jahren gab es 5 Kaiser, alle ermordet. Der letzte Nachfahre Julius Caesars soll gekrönt werden. Das einzige Problem: Es ist ein kleiner Jungs im Grundschulalter! Zudem fordern ausgerechnet jetzt die Goten einen Handel ein: Ein Drittel Italiens für ihre Bundestreue. Kriegen sie natürlich nicht….
Also fallen sie ihn Rom ein, töten die Familie des Jungen und nehmen ihn und seinen Lehrer – ein alter, mysteriöser, weißbärtiger Mann mit einem Pentagramm-Brandmal auf der Brust – gefangen. Dieser schwafelt immer was von einem Schwert, dass dem rechtmäßigen Herrscher gehört und ihm zur Macht verhilft. Das Schwert Cesars, der es aus Brittannien mitgebracht hat.
Während der kleine Kaiser und sein Lehrer in einen Palast auf einer Klippe gebracht werden macht sich die zum Glück überlebende Leibwache auf, die beiden zu befreien. Zudem schließt sich ihnen ein(e) persische(r) Krieger(in) an. Die Goten sind die neuen Herrscher Roms, alle Legionen haben sich unterworfen. Es bleibt keine Hoffnung.
Bis auf eine. Die am Haridanswall in Brittannien stationierte Drachenlegion ist zu weit weg um irgendwas mitzukriegen und keiner hält es für nötig denen Bescheid zu sagen. Sie könnten Rom noch retten!
Zufällig findet der Jungs das gesuchte Schwert in dem Palast, wird im letzten Moment gerettet und als einzig verbleibende Möglichkeit beschließen seine Mentoren (Leibwache und Lehrer), nach Brittannien zu gehen, die Legion zu suchen und mit ihr Rom zu befreien.
Nach einer langen Reise durch Wälder und schneebedeckte Berge (die Szene hab ich doch schon mal gesehen… wo laufen denn noch die Weggefährten einen zugeschneiten Berg hoch? Da war doch was!) erreichen sie Brittannien, tyrannisiert durch einen bösen Herrscher mit goldener Maske, den der Zuschauer aus einigen Erinnerungen des alten, mysteriösen Mannes kennt. 
Das Lager der Legion ist verlassen, die ehemaligen Soldaten haben Familien gegründet und sich in einer Stadt niedergelassen. Keiner hat wirklich Lust Rom zu helfen, das sie so lange vergessen hat… Und dann kommen auch noch die Goten! Sie verbünden sich mit dem bösen Herrscher, der es zufällig auf das Schwert des Jungen abgesehen hat….
Wo soll das denn nur hinführen??? Der Großteil der Legion weigert sich zu helfen…. Und wieso guckt die persische Kriegerin den Feldherrn so an?
Tja, und wer jetzt wissen will wie´s weitergeht sollte sich den Film wohl ansehen. Wer das tut, sollte tunlichst direkt nach Ende der finalen Schlacht das Kino verlassen, denn der Film ist zwar nicht brilliant, dennoch bis zu diesem Punk recht unterhaltsam. Die Handlung lässt sich leicht durchschauen, aber das Ende… man hat es immer gewusst, wollte es aber nicht wahrhaben. Ich will es nicht verraten… aber wenn man sich den alten Mann so anguckt…
Das Ende ist ein Super-Gau! Nehmt diesen Film also nicht zu ernst
Selbst die netten Requisiten, hübschen Frauen und schönen Landschaften können dieses Ende nicht ausgleichen.
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